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Melange & Schmarrn

Manchmal darf es auch etwas mehr sein. Vor allem zum Abschluss meiner kleinen kulinarischen Juniwoche. Und da bietet sich doch das Wochenende geradezu an.

Ein gutes Wohlfühlfrühstück ist für mich Melange & Schmarrn – vor allem wenn es leckere Früchte im Laden zu kaufen gibt. Ich liebe diese kleinen frechen Früchtchen, die so gerne in meinen Einkaufskorb hüpfen. Aus denen lässt sich immer etwas zaubern. Oder sie werden als kleine Leckerlies sofort verspeist.

Melange & Schmarrn klingt ziemlich nach k.u.k., allerdings wandel ich die Klassiker ab. Immerhin soll es weder historisch korrekt, noch rezepttreu sein. Nein, es soll mir schmecken. Also keine Kaiser- oder Wiener Melange und erst recht kein Kaiserschmarr(e)n. Vor allem, da ich Rosinen in Gebäck selten mag.

Meine Melange ist ziemlich simpel. In eine große Kaffeetasse kommt ein Klecks Honig rein, dann zur Hälfte heiße Milch und anschließend heißer Kaffee. Die Krönung ist dann herrlicher Milchschaum, der die Sache wie appetitlicher Schnee abdeckt. Fertig. Ich finde das unheimlich lecker. Beim Honig habe ich das Glück, in den letzten Jahren stets bei einem regionalen Imker kaufen zu können. Da schmeckt es sofort um einiges besser.

Beim Schmarrn gehe ich weitgehend klassisch vor. Ich trenne zwei Eier. Das Eiweiß verwandel ich mit einer leichten Prise Salz un einem Mixer zu Eischnee. Die Eier lassen sich übrigens am besten trennen, wenn sie kalt sind.

Jetzt kommt 1 EL Zucker in die Eigelbe und das Ganze wird verrührt. Anschließend 4 gehäufte EL Mehl und so viel Milch, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Der wird mit dem Abrieb einer Zitrone veredelt und dann hebe ich den Eischnee gut unter. Heraus kommt eine tolle, fluffige Masse. Lecker!

In einer großen Pfanne (ich bevorzuge ein beschichtetes Modell) lasse ich 1 EL Butter zerlaufen und gebe dann den ganzen Teig hinein. Wie bereits angedeutet mag ich keine Rosinen, deswegen bestäube ich einfach eine Hand voll Heidelbeeren mit etwas Mehl und verteile diese über den noch flüssigen Teig in der Pfanne. Der muss so 3 bis 5 Minuten ausbacken. Oben bilden sich dann bereits kleine Bläschen. Kurz mal anheben. Wenn der Schmarrn goldbraun ist, kann er gewendet werden. Dazu den Schmarrn ruhig halbieren, er wird später eh zerteilt. Er kann beim Wenden also auch etwas zerfleddern. Das passt schon.

Ist der Schmarrn auch von der anderen Seite goldbraun gebacken, zerteile ich ihn in mundgerechte Stücke und streue dann 1/2 EL Zucker drüber und lasse die Sache noch etwas ziehen. Der Zucker soll sich auflösen und das Ganze dadurch etwas karamellisieren.

Ist das passiert, dann ab auf den Teller und mit einem weiteren 1/2 EL Zucker bestreut, für die Süße und die Optik. Normalerweise wird Puderzucker benutzt, aber ich mag normalen Zucker lieber. Ich finde, dadurch wird die Sache „knackiger“.

Tipp: Ich garniere meinen Schmarrn gerne noch mit ein paar Früchten. Möglichst mit einer anderen Sorte als ich im Schmarrn verbacken habe. Himbeeren gehören hier eindeutig zu meinen Favoriten.

Trümmergurkensalat

Leicht bekömmlich, knackig, frisch und kühl – somit vor allem etwas für die heißen Tage. Dann bietet sich ein Trümmergurkensalat an (ich habe einfach Smash Cucumber eingedeutscht und finde Trümmergurkensalat so wunderbar spektakulär).

Erst einmal braucht es eine normale Salatgurke aus dem Kühlschrank, die in Frischhaltefolie gepackt wird. Das ist ganz praktisch, denn im nächsten Schritt wird die Gurke kraftvoll plattgehauen. Ich benutze dazu eine kleine Bratfpanne. Nun die Gurke auswickeln und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. In ein Sieb geben, mit 1 TL Salz und und 3/4 TL Zucker verrühren. Das Sieb samt Inhalt auf eine Schüssel stellen und an einem kühlen Ort (im Sommer der Kühlschrank) platzieren. Salz und Zucker würzen die Gurke nicht nur, sondern entziehen ihr auch Wasser. Die Gurkenstückchen ruhen nun jedenfalls 30 bis 60 Minuten und tropfen in dieser Zeit ab.

Das Dressing mag ich besonders. Dazu zerdrücke ich eine Knoblauchzehe, gebe 1EL Reisweinessig hinzu, 1EL Sesamöl und 1EL Sojasoße. Bei letzterer Zutat bevorzuge ich eine salzarme Variante. Es kommen noch ein paar gemahlene Chiliflocken hinzu und fertig.

Als nächstes röste ich für den Trümmergurkensalat (was für ein wunderbares Wort) 1 EL Sesamkörner an.

Haben die Gurken ihre Zeit gehabt, gebe ich sie in eine kleine Schüssel und schütte das abgetropfte Gurkenwasser einfach weg. Die Gurkenstücke werden mit dem Dressing und einem Großteil der Sesamkörner gut vermischt. Der Geruch ist schon herrlich. Wenn auch wegen dem Knoblauch nicht unbedingt sozialverträglich. Schlussendlich streue ich die restlichen Sesamkörner zur Dekoration obenauf.

Tipp: Stilecht und unterhaltsam ist es, den Trümmergurkensalat mit Essstäbchen zu essen. Die Sache wird auch geschmackvoller und zu einem opulenten Mahl aufgewertet, wenn etwas Fladenbrot dazu gereicht wird. Ich selbst mag es mir kleine Pitabrote aufzubacken und diese warmen Teigtaschen dann mit dem Salat zu füllen. Die kalten Gurken, das warme Brot – ein toller Kontrast!

Frühlingsbrote 2017

Auf den letzten Metern dieses Frühlings komme ich mit drei Varianten meines Frühlingsbrotes daher. Will heißen: Leckerer, knackiger Belag auf knusprigem, etwas dickerem geschnittenen Kosakenbrot. Köstlich!

Neben schmackhafter Butter, besteht der weitere Belag aus scharfen Radieschen, knackigen Gurken und leicht gesalzenen Eiern. Die drei Grundbeläge in Scheiben geschnitten und dann auf drei Scheiben Brot verteilt. Kosakenbrot ist viereckig und wenn der heimische Toaster es verkraftet (oder die fettfreie, aber beschichtete Bratpfanne), kann das Brot auch gerne etwas geröstet werden.

Um wunderbar abwechslungsreiche Texturen zu bekommen, belege ich die Brotscheiben nach dem aufstreichen der Butter zwar mit den gleichen Zutaten, aber jeweils in einer anderen Reihenfolge. Alleine beim Hineinbeißen löst dieser kleine Kniff eine jeweils andere Geschmacksexplosion aus.

Tipp: Die Butter jeweils mit einigen frischen Kräutern (Kresse, Schnittlauch, Petersilie) berieseln wirkt kleine Wunder.

Einfacher (echter) Schokoladenpudding

Kleine Schleckermäuler lieben Süßes und Schokoladenpudding findet sich meist weit oben in deren kulinarischen Hitliste. Allerdings, der Industriepudding wird aus billigen Zutaten zusammengerührt und operiert selbst bei Markenprodukten am Mindestlimit der Qualität und des Geschmacks. Pulverpudding ist dagegen Blödsinn, denn schlussendlich kann jeder die paar Pülverchen selber zusammenmischen, was nur ein paar Sekunden mehr Arbeit braucht – und am Ende sogar ohne Zusatzstoffe auskommt. Was aber wirklich eine tolle Sache und sehr unkompliziert ist, ist echter Schokoladenpudding. Das bedeutet: Keine Zugabe von Kakaopulver!

Einfacher Schokoladenpudding

Die Zutaten: 500ml Milch, 1 Esslöffel Mehl, 2 Esslöffel Zucker, 50 Gramm Butter und 200 Gramm Schokolade (mit mindestens 72% Kakaoanteil)

Das sind die Zutaten für das Grundrezept, das schon verdammt lecker ist. #leckerschokopudding

Die Milch kommt in einen Topf, dann wird das Mehl und der Zucker hinzugefügt. Anstatt Mehl kann auch Stärke benutzt werden, falls jemand ein Problem mit Gluten hat.

Alles mit einem Schneebesen solange gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Die Herdplatte auf hohe Stufe schalten. Die Butter hinzugeben.

Während die Milch langsam heiß wird und die Butter schmilzt, die Schokolade in grobe Stücke zerkleinern und dann ebenfalls in die Milch geben. Jetzt immer schön weiterrühren. Butter und Schokolade schmilzen dahin und alles verbindet sich miteinander.

Einmal kurz aufkochen lassen, von der Platte nehmen und in passende, hitzebeständige Behälter füllen. Der Pudding ist zwar auch heiß lecker, aber wer ihn fest mag, packt ihn für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Der Pudding bildet an der Oberfläche übrigens eine sogenannte Haut. Wer die vermeiden möchte, packt einfach etwas Frischhaltefolie direkt auf den Pudding. Das verhindert die Hautbildung.

Das Rezept ist sehr simpel und schnell gekocht. Auch Abwandlungen sind leicht umzusetzen. Dank der Schokolade (anstatt Kakao) hat der Schokoladenpudding auch eine schöne Konsistenz und eine feinen Geschmack. Das liegt unter anderem daran, dass Schokolade ab 72% Kakaoanteil nicht nur teurer ist, sondern auch den besseren Kakao enthält.

Variante: Für mehr Aroma kann man das Mark einer Vanilleschote zufügen, ein paar Löffel Amaretto oder etwas Orangenlikör. Ich bevorzuge derzeit entweder Schokolade pur oder die Schweizer Edel Orange Noir von EDEKA (72% Kakao und 6,1% kandierte Orangenschale) – ist ein tolles Aroma, spart mir Arbeit und ist UTZ-zertifiziert. Wer mag kann einen Teil der Milch mit Sahne ersetzen. Sehr fluffig wird der Pudding, wenn er nach dem Kochen kurz abkühlt und dann geschlagenes Eiweiß untergehoben wird (1 bis 2 Eiweiß reichen).

Danke, Deutschland!

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Es gibt fünfzig Schattierungen von grau. Erst den Kopf einschalten, dann vielleicht den Mund. Skepsis, Kritik, Widerspruch – alles angebracht. Sich aufregen! Sich abregen…

Aber auch mal die schönen Seiten sehen. Das, was wir als Selbstverständlich wahrnehmen, nicht als selbstverständlich zu sehen. An die Menschen zu denken, die dafür arbeiten, die dafür einstehen, die dafür etwas riskieren, die für unsere Selbstverständlichkeiten wie selbstverständlich da sind.

Bei dem Hashtag #DankeDeutschland schlägt mir auf Twitter weitgehend eine Welle des Hasses und der Enttäuschung entgegen. Auf Instagram sind es meist schöne, polierte, dankbare Bilder.  Ich beanspruche den Hashtag jetzt einfach mal für mich. Verbinde ihn mit positiven Dingen, mit Sachen die Spaß machen, guten Menschen, tollen Ideen, grandiosen Möglichkeiten und einfach für Dinge die rund laufen. Deswegen habe ich noch immer Probleme, Sorgen und nachdenkliche Momente, aber wer nur in der Dunkelheit herumläuft, der sieht auch nur schwarz. Also knipse ich meine Fackel an! Hau einfach mal raus, was mir dahingehend durch den Kopf geht.

Zum Beispiel heute Morgen beim Frühstück: Frische Brötchen, Eier, eine Tasse heißer Kaffee aus meiner Senseo, dazu ein Schuss Karamelsirup. #DankeDeutschland

Bild von Pixabay. Schöne Idee, werde ich aufnehmen.

Die schöne Möhre Tunicht Gut

Die schöne Möhre Tunicht Gut

Ein verstörendes Reimlein mit Gemüse (einem)

Die schöne Möhre Tunicht Gut,
tat was Möhren eben tun.

Mit krausem Grün gen blauem Himmel,
und lock’rer Wurzel auf dem Boden,
stürzt sie sich ins bunt‘ Gewimmel,
hat großen Spaß, ganz ungelogen!

Doch läuft der Mörder Schnipp Schnapp rum,
und ist dabei so gar nicht dumm.

In Verkleidung einer Gurke lang,
um die Polente zu verwirren,
ist ihm weder Angst noch Bang,
Was sollt‘ denn schon passieren?

Da sieht der Schnapp die Möhre geh’n,
und hat flugs seinen Schnipp da steh’n.

Es ist wohl Liebe auf den ersten Blick,
ein warm‘ Gefühl, das sich ausbreitet,
sehnt‘ er sich heiß nach diesem Fick,
Das die Möhre auf ihm reitet.

Also spricht der Schnapp die Möhre an,
und empfiehlt sich ihr als starker Mann.

Das macht die Tunicht zügig schwach,
sehr zu Schnapps ganz große Freude,
denn so läge sie bald  flach,
es wär ’ne ziemlich geile Beute.

Und beide suchen sich ein stilles Eck,
um dort zu sein so ziemlich nett.

Nach der Tat denkt sich der Schnapp,
von Beruf halt Mörder aus Passion,
wie bekomme ich diese Gut ins Grab?
ach, das ergibt sich schon.

Doch da spürt der Schnapp im Herz den Stich,
denn einer schönen Möhre traut man nicht.

Die Tunicht Gut hat’s Messer gezogen,
und in den Schnapp tief reingestochen,
ihn um die Mörder Tat ganz fies betrogen,
und er hat es nicht gerochen.

Da liegt der Mörder tot im Blut,
und die Tunicht fühlt sich richtig gut.

Mit einem Liedchen auf den Lippen,
die Straße führt nach Hause runter,
lässt sie ihre Hüften wippen,
und ist dabei so ziemlich munter.

Die schöne  Möhre Tunicht Gut,
die liebend gerne meuchelt,
tat was Möhren eben tun,
und sei ’s auch nur geheuchelt.

Copyright (c) 2014 by Günther Lietz, all rights reserved

Alles neu

Hey, alles glänzt, so schön neu

Peter Fox, Alles Neu vom Album Stadtaffe

Nach einer ziemlichen langen Durststrecke durch die Wüste der Einfallslosigkeit, auf dem treuen Kamel Kopfleer und in Begleitung des edlen Wüstenfalken Blindflug, habe ich die Oase Vorgeschobener Grund erreicht.

Die Datenbank wurde aktualisiert, der Blog bekam ein neues Design und nun scheint es schöner und leichter zu sein, fliegende Gedanken einzufangen und im Internet der Allgemeinheit vorzuführen. Gedanken fernab meiner anderen Beschäftigungen, die sich vor allem auf meinem Rollenspielblog Taysals Abenteuerland wiederfinden. Gedanken zur Zeit, zur Kunst und zu Personen und Persönlichkeiten.

Ob sich was wie und wo und wann auf diesem Blog einfindet, das wird die unwägbare Zukunft erweisen. Die Bemühungen und Absichten zeichnen sich ab, aber so vergänglich wie ein Himbeereis in der Sonne, inmitten einer Meute hungriger Kinder, mitten im Sommer, bei dreißig Grad im Schatten – und es gab kein Mittagessen …

Wir lesen uns

miree Limone-Thymian – alles (Frisch)käse?

Eine kleine und handliche Packung ist es, die da im Kühlregal steht und mit den Worten „Neu – nur für kurze Zeit“ um Aufmerksamkeit bettelt. Die Plastikverpackung sieht ansprechend aus, also rein damit in den Einkaufskorb.

Das Öffnen funktioniert problemlos. Den Plastikdeckel entfernen und die Folie an der Lasche nach links wegziehen. Mit fettfreien Fingern kein Problem. Die Frischkäsezubereitung sieht fluffig und cremig aus. Kein Wunder, sie ist ja auch mit Stickstoff aufgeschlagen.

Dem Auge gefällt was es sieht. Ein heller Käse mit einem leicht grünlichem Strich und vielen grünen Punkten. Das sieht nach frischen Kräutern aus. es duftet auch sehr lecker – frisch nach Limetten und Thymian. Auch der Geschmack hält, was Verpackungsfoto, Aussehen und Geruch versprechen. Die Frischkäsezubereitung hat eine angenehme Säure und der Thymian sorgt für ein passendes, fein balanciertes Kräutererlebnis.

Der Geschmack ist sehr ansprechend und ich kann mir die Frischkäsezubereitung auch sehr gut als Kochzutat vorstellen. Auf der Seite des Herstellers gibt es ein Rezept für Wraps. Zugegeben, es ist ziemlich anspruchslos, aber vor allem an heißen Sommertagen ist die kühle Frischkäsezubereitung erfrischend.

Die Zutaten sind angenehm überschaubar. „miree Limone-Thymian“ ist kein reiner Chemiecocktail, sondern bietet auch genug Natürlichkeit. Zugegeben, Zucker, Brantweinessig, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl und Stickstoff sind nicht so toll, ebensowenig wie die Plastikverpackung. Aber im Vergleich zu anderen Produkten dieser Art, ist die Frischkäsezubereitung beinahe schon natürlich zu nennen.

Die Energiebilanz ist ebenfalls in Ordnung. Durch die Fluffigkeit ist die Versuchung groß das Brot oder Brötchen etwas dicker zu bestreichen. Ich würde zwei bis drei Brote oder Brötchen auf die Packung rechnen. Bei angepeilten ~250 kcal/~11g Fett/~2,5 KHE/6g Eiweiß wird es auf eine Scheibe Brot oder ein Brötchen hinauslaufen, was für ein Basisfrühstück in Ordnung ist. Etwas grünen Salat, eine kleine Tomate und heißen Manana-Tee („Meßmer Asiatischer Manana – Ginkgo-Citronengras“, von Meßmer), so kann der Tag beginnen.

Copyright © 2013 by Günther Lietz, all rights reserveds

miree Limone-Thymian

Nur für kurze Zeit – von April bis September
e135g
Zutaten: Frischkäse, 5 % Zubereitung Limone / Limette (18 % Limettensaft, Zucker, Salz, Gewürze, Limettenextrakt, Branntweinessig), Thymian, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl, Stickstoff zum Aufschlagen.

Nährwerte per 100 g im Mittel:
Energie: 1052 kJ / 255 kcal
Eiweiß: 5,5 g
Kohlenhydrate: 4 g
Fett: 24 g

http://www.miree.de/528.php (Produkt)
http://www.miree.de/534.php (Rezeptidee)

Sommerliche Rezensionen und Besprechungen

Da habe ich meinen kleinen Blog doch übel vernachlässigt, was ich ehrlich bedauere. Das muss sich unbedingt wieder ändern und ich gelobe Verbesserung. Den Anfang mache ich mit einem längst überfälligen Update zu meinen Rezensionen.

Bei den herkömmlichen Spielen lief es die letzten Monate etwas mau. Irgendwie sind die Rollenspiele in den Fokus gerückt, obwohl es spielemäßig einige echte Knaller gab. Die Schlachten von Westeros finde ich ziemlich gut, obwohl die Qualität der Figuren zu wünschen übrig lässt. Was ich oft und gerne gespielt habe, ist übrigens Nightfall, ein richtig tolles Deckbau-Kartenspiel. Kann ich nur empfehlen!

Gleiches gilt für Korsaren der Karibik, das ich sehr gerne mag. Allerdings braucht das Spiel seine Zeit. Einige Stunden sollten schon eingeplant werden. Das Gilt auch für Villen des Wahnsinns, das einen doch recht zwiespältigen Eindruck hinterließ. Meine Rezi erklärt, warum genau.

Bei den Büchern war ich etwas fleißiger. Erst einmal fange ich da mit Savage Worlds: Gentlemen’s Edition – Revised an, dem neuen Grundregelwerk zu Savage Worlds. Da bin ich ziemlich aktiv. Unter anderem habe ich den ersten Platz beim Abenteuerwettbewerb gewonnen (irgendwann soll die ersten Plätze auch gedruckt werden), habe Schiffspläne für das kommende Sundered Skies Kompendium erstellt und ein bin für eine geplante Sundered Skies Abenteuer Anthologie der Hauptautor. Hoffentlich wird das Teil so gut, wie ich mir das vorstelle.

Für Savage Worlds habe ich dann auch noch das Fantasy-Kompendium besprochen. Ist zwar auch gut, aber das Buch ist leider etwas veraltet. Gilt auch für das Hellfrost – Spielerhandbuch, das zudem auch noch schrecklich lektoriert ist. Angenehmer ist da sicherlich KAGwarts – Raus aus der Kammer des Schreckens zu lesen, jedenfalls für eine spaßige Einlage unter Freunden.

Geleitet und somit gespielt habe ich Die Höhle des Ungezieferkönigs, ein Hellfrost-Abenteuer. Sehr unterhaltsam. Filmperspektiven- Filmanalyse für Schule und Studium ist dagegen für den intellektuellen Bereich. Sehr informativ und schön geschrieben. Mir fehlen da aber Kapitel zum modernen 3D-Kino. Schuldig – Die dunklen Fälle des Harry Dresden 8, ist jetzt was ganz anderes, nämlich Prosa. Und zwar verdammt unterhaltsame Prosa. Ist mein Lesetipp für diesen Artikel!

Für Shadowrun stand dann noch das Konzerndossier an. Richtig schick, wie fast alle Shadowrun-Bücher von Pegasus. Was mich aber wirklich geflasht hat, ist das Marvel Heroic Roleplaying. Ich mag narrative Rollenspiele, weiß aber durchaus, dass ich da in kleiner Gesellschaft unterwegs bin. Und mit Superheldencomics als Thema, da wird die Gesellschaft noch kleiner. Wer das aber mag, muss sich das Buch einfach zulegen. Es ist übrigens ziemlich günstig.

Mit Rippers ist eine weitere Settingübersetzung auf dem Markt. Schwächelt ebenfalls im Lektorat und ich habe es schon mit dem englischsprachigen Buch gespielt. Das Setting selbst macht richtig Laune, die deutsche Überarbeitung knirscht. Und was auffällt ist, dass es einfach an einem urdeutschen Setting mangelt. Hier sollte sich der Verlag Prometheus Games mal was einfallen lassen. Ich stände derzeit zur Verfügung und habe sogar schon einige Konzepte eingereicht.

Den Abschluss der Buchrezensionen macht Das Janus-Elixier – Rettungskreuzer Ikarus Band 8, ein Roman von Irene Salzmann. Sie hat mir einige Exemplare zur Verfügung gestellt, also nutze ich die Gelegenheit auch weidlich aus.

Filme habe ich so einige gesehen und zu manchen eine Rezi verfasst. Den Anfang macht Real Steel, ein durchschnittlicher Film. Kann man sehen, muss man aber nicht.

Spannender war da die Box von The Prisoner – Der Gefangene (Komplette Serie). Also die Serie ist wirklich toll, aber man muss mitdenken. Ziemlich anspruchsvoll, vor allem vom Handwerklichen her. Das gilt auch für Dame, König, As, Spion, der einen ziemlich tollen Stil hat.Ist aber sicherlich kein Film für die breite Masse.

Das sieht bei Marvel’s The Avengers ganz anders aus. Der Film ist wirklich super und ich kann den Streifen jedem ans Herz legen. Super!

Jetzt aber wieder kurz zum Heimkino. Da hatte ich Sea Patrol – Staffel 1 und Sea Patrol – Staffel 2 im Spieler. Ich muss sagen, die Serie gefällt mir richtig gut. Mal was anderes als der US-Brei.

Das gilt auch für Doctor Who – Staffel 5.1 und Doctor Who – Staffel 5.2. der neue Doktor hat zwar die schwächeren Drehbücher, aber trotzdem noch immer gut. Vor allem die Darsteller. Nur an den Geschichten, da muss noch etwas geschraubt werden.

Zurück zum Kino (ach wie sprunghaft ich doch bin) und mal zwei aktuelle Filme unter die Lupe genommen. Von beiden bin ich doch arg enttäuscht und hatte mir mehr erwartet: Prometheus – Dunkle Zeichen und The Dark Knight Rises waren auf keinen Falls das, was hätte sein können oder sogar müssen. Ist eher was für ’nen TV-Abend.

Schlachten von WesterosNightfallKorsaren der KaribikVillen des Wahnsinns

Savage Worlds: Gentlemen\'s Edition RevisedSavage Worlds: Fantasy KompendiumSavage Worlds - Hellfrost SpielerhandbuchHellfrost - Die Höhle des Ungezieferkönigs

FilmperspektivenSchuldigShadowrun - Konzerndossier

Marvel Heroic RoleplayingSavage Worlds - RippersDas Janus-Elixier

Real SteelThe Prisoner - Der GefangeneDame, König, As, SpionMarvel\'s The Avengers

Sea Patrol - Staffel 1Sea Patrol - Staffel 2Doctor Who - Staffel 5.1Doctor Who - Staffel 5.2

PrometheusThe Dark Knight Rises