Taysals WebBlog

Der Februar ‘74

Erstellt von Taysal am Donnerstag 4. März 2010

Der Deutsche Bundestag ratifiziert den Atomwaffensperrvertrag.
Quelle: Wikipedia.de

Und weiter geht es mit der Reise in die Vergangenheit. Und auch diesmal mit einem Sound aus den Charts: Barbara Streisand mit The way we were. Ein sehr romantischer Titel, der elegant auf die letzten Besprechungen überleitet. Elegant …

Ich beginne mit dem Bereich Spiele und kann zum Chillen Chez Guevara empfehlen. Es wird von Pegasus Spiele vertrieben und ist eine sehr lustige Variante von Chez Geek. Ab in den Dschungel und als Guerillero relaxen. Ebenfalls von Pegasus, aber mehr Fantasy, ist Werwölfe. Ebenfalls ein klasse Spiel, aber es setzt eine große Teilnehmerzahl voraus. Also kein Spiel für den überschaubaren Spielabend.

Und wie fast jeden Monat gibt es auch etwas auf die Ohren. Allen voran der Klassiker Winnetou I als mp3-Hörbuch vom Karl May Verlag. Wahnsinn, das Ding ist eine Eins-zu-Eins-Umsetzung. Bis auf einen kleinen Satzdoppler eine fehlerfreie Lesung des berühmten grünen Bands. Und die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand, die sind einfach zeitlos. Zeitlos und Kult sind auch die Abenteuer von Mark Brandis. Von ihm ist bei Folgenreich Mark Brandis - Testakte Kolibri 1 und Mark Brandis - Testakte Kolibri 2 erschienen. Eine gelungene und spannende Umsetzung der Romanvorlage. Die stammt übrigens von Nikolai von Michalewsky, der - wie Karl May - bereits verstorben ist.

Nachdem die Ohren bedient wurden, kommen nun die Augen an die Reihe. Passend zum Hörbuch habe ich Winnetou I rezensiert und war - nach all den Jahren wieder - einfach nur begeistert. Das Buch ist zu Recht ein großer Klassiker der deutschen Literatur! Punkt! Basta! Aus! Davon kann das Heredium - Grundregelwerk aus dem Hause 13Mann leider nur träumen. Es handelt sich um das Rollenspiel, auf dem der Roman Neue Ufer aufbaut. Das Rollenspiel ist um Klassen besser, weist aber dennoch einige Schwächen auf. Für ambitionierte Spielleiter dennoch einen Blick wert.

Bei den Filmen habe ich diesmal weit ausgeholt und mir die ein oder andere Perle angesehen - und leider auch die ein oder andere Niete gezogen. Aber immer der Reihe nach.

Den Anfang macht GELD.MACHT.LIEBE - Volume 1 – Wie alles begann, die DVD-Box zu einer Abendserie. Obwohl es stark in Richtung Daily-Soap geht, ist die Serie doch bodenständig und gut abgedreht. Mir hat sie gefallen, was vor allem an den gut inszenierten und gespielten Figuren liegt. Das ist auch bei Hautnah – Die Methode Hill - Volume 3 der Fall. Allerdings sind nur drei der vier Folgen wirklich gut, was aber immer noch für eine überdurchschnittliche Wertung reicht - jedenfalls rein mathematisch.

Ein absoluter Unterhaltungsgarant ist dagegen Sherlock Holmes. Guy Ritchie legt den alten Knaben neu auf und ist damit verdammt nahe am Original. Der Film ist ein Kracher, einfach wunderbar! Unbedingt ansehen! Abzuraten ist dagegen von Peter Jackson In meinem Himmel. Die einzige Vergewaltigung in diesem Film ist Jacksons Vergewaltigung des Stoffs. Wer sich gerne einen Tuschkasten anguckt sollte dem Film eine Chance geben, wer eine Geschichte oder gar das Drama aus dem gleichnamigen Buch sucht, der sollte die Finger davon lassen.

In Zeiten der Wirtschaftskrise scheinen die Produzenten und Filmfirmen keine Risiken mehr eingehen zu wollen. Nur so kann ich mir Percy Jackson – Diebe im Olymp erklären. Ein reines Plagiat von Harry Potter. Dabei wird ganz offensichtlich geklaut und selbst der Regisseur Chris Columbus hat bereits die beiden ersten Harry-Potter-Filme abgedreht. Und die Tricks - grauenhaft! Aber der Film scheint eh nur die nächste Generation erreichen zu wollen, die keine Ahnung von Harry Potter hat.

Ahnungslos muss der Zuschauer auch an den Stargate Universe – Pilotfilm herangehen. O Gott, wie grausam. Die Serie ist auf eine jugendliche und übergewichtige Zielgruppe zugeschnitten. Zu allem Übel sind die Figuren flach wie Cracker, aber ohne Geschmack. Und als Krönung des Ganzen, ist die Handlung aus etlichen gut laufenden Serien zusammengeklaut - und zwar ohne Sinn für Kreativität. Auch hier wollten die Produzenten offensichtlich keine Experimente wagen.

Das war der Rezensionsüberblick für den letzten Monat. Viel Spaß beim Schmökern, Meinung bilden und was auch immer …!

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1974 im Januar

Erstellt von Taysal am Donnerstag 11. Februar 2010

Die Bundesrepublik Deutschland trifft mit Botsuana ein Rahmenabkommen über die Entwicklungshilfe und übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Der Bundestag verabschiedet das Bundes-Immissionsschutzgesetz.
Quelle: Wikipedia.de

1974 - eines der besten Jahre überhaupt. Warum? Weil in diesem Jahr ein Taysal das Licht der Welt erblickte. Und somit ist in 2010 das Jahr 1974 der Leitstern, der mich durch meine monatlichen Aktualisierungen begleiten wird.

Der Anfang machen diesmal die kleinen Scheiben, die man in den Schlitz der Abspieler steckt. Nennen wir diese Scheiben einfach mal DVDs. Da gibt es diesmal drei Besprechungen zu. Da haben wir erst einmal Hustle - Unehrlich währt am längsten, Staffel 1. Es handelt sich dabei um eine britische Serie, in der sich alles um sogenannte Abzocker handelt, also Trickbetrüger.  Ich bin von der Serie ziemlich begeistert, die sich an Filmen wie “Ocean’s Eleven” und “Der Clou” orientiert. Letzterer hatte übrigens 1974 sein Kinodebüt in Deutschland.

Etwas länger liegen die Ereignisse von Masada zurück. In dieser Historienserie aus dem Jahre 1981 liegen sich vor allem Peter O’Toole und Peter Strauss in den Haaren. Im Jahre 2010 ist mehr über die Hintergründe des Masada-Mythos bekannt und viele Dinge daran haben Glanz und Glorie verloren. Aber trotzdem lohnt der Blick. Bei Primeval: Rückkehr der Urzeitmonster - Staffel 1-3 sieht die Sache aber etwas anders aus. Hier lohnt Durchhaltevermögen! Die Serie startet lahm, zieht dann aber Staffel für Staffel deutlich an - und dann lohnt auch der Blick.

Bei den Büchern gibt es etliche Titel mehr, über die es zu berichten gilt. Von Neue Ufer (13Mann) war ich einfach nur enttäuscht. Ich kenne das Rollenspiel und hatte mich auf den Roman gefreut, aber der ist einfach nur schlecht. Panini wusste dagegen mit einigen Comics zu überzeugen. Zugegeben, Bloodbowl - Blut und Spiele ist Geschmackssache, aber meinen Geschmack hat es getroffen. Mit britischem schwarzen Humor immer in die Vollen. Großartig! Leider kommt Ultimate Universe - Der Prolog zu Ultimatum da kaum hinterher. Das Comic macht zwar Laune, aber es könnte besser sein.

Mit phantastisch! - Ausgabe 33 habe ich das nächste Magazin von Achim Havemann unter die Lupe genommen. Der Inhalt ist einfach toll und nur eines der Interviews war wirklich ärgerliche Platzverschwendung.

Für Rollenspieler gibt es etwas von Feder & Schwert: Warhammer 40.000 - Das Handbuch des Inquisitors ist vor allem für Spieler ein Top-Buch, während das jüngst erschienene Warhammer 40.000 - Jünger Finsterer Götter knallharte Informationen für den Spielleiter bereithält. Etwas betagter kommt das geniale Warhammer FRSP - Kinder der Gehörnten Ratte her. Die Ur-Rezension ging leider verloren, doch ich habe den Text wiederhergestellt und die Besprechung ebenfalls eingepflegt. Damit ist die Reihe nun hoffentlich komplett. Immerhin kommt bald die neue Edition auf deutsch heraus.

Mit Caine 08 – Torrkan gibt es einen weiteren Knaller aus dem Hause LAUSCH fürs Laufwerk. Holla die Waldfee, da geht’s ab! Unbedingt reinhören. Im nächsten Monat gibt es übrigens mehr für die Ohren. Versprochen!

Das war es erst einmal an Besprechungen für diesen Monat. Zum Abschluss nur noch ein Sound aus den Charts des Januars 1974 - einfach nur so, zum Chillen … Steve Miller Band - The Joker

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Katzentod

Erstellt von Taysal am Sonntag 7. Februar 2010

Katzentod

von

Günther Kurt Lietz

Auf leisen Pfoten schleichend, duckend unter Tischen hinweg, springend über Betten und zwischen Beinen huschend, striff Mortiferus durch die Räume und Flure des Spitals.  Ein flüchtiger Schatten in den Augenwinkeln, ein leises Kratzen auf dem Boden, ein sanfter Druck auf den Schultern. Da hielt der Kater inne, jeden Muskel angespannt, wie erstarrt in der Zeit.

Er hatte ihn gewittert, spürte seine Nähe, hörte das leise Seufzen. Mortiferus bewegte sich. Er hatte ein neues Ziel und rannte nun darauf zu. Die Menschen um ihn herum nahmen den Kater nur als Schemen wahr, schenkten ihm keine Beachtung. Er kam schnell voran. Und schon bald hockte er lauernd vor der richtigen Türe.

Ein Pfleger verließ das Zimmer. Der sich schließende Spalt war breit genug für einen beherzten Satz nach vorne und schon hatte Mortiferus sein Ziel erreicht. Es stank nach Krankheit und Tod – und da stand er auch.

Eine hochgewachsene Gestalt, die schwarze Robe fleckig und straff um den fetten Leib gespannt. Die Kapuze tief nach vorne gezogen, verbarg sie das teigige Gesicht. Kleine Augen blickten gierig auf das Bett hinab, betrachteten den Menschen darin. Die rostige Sense in der Hand des Todes erzitterte, das nahe Ende lag spürbar in der Luft.

Die Frau atmete flach, kaum wahrnehmbar. Ihr weißes Haar war schütter, die Haut faltig und trocken. Ihre Lider flattertern und über die rissigen Lippen entflohen ihr einsame Worte der Erinnerung, Namen, die in ihrem Leben einst etwas bedeuteten. Dieses Leben stand nun vor seinem Ende.

„Mortiferus, ungelegen wie immer. Lagst wohl auf der Lauer.“ Die Stimme des Todes war leise, drohend und gleichzeitig voll kindlischem Zorn. „Zieh Dich zurück! Ich lasse Dich gehen, ohne Hintergedanken.“

Die Antwort des Katers bestand in einem trotzigen Fauchen. Mit einem Satz sprang er aufs Bett und fuhr die Krallen aus. Konzentriert blickt er auf die Sense in der Hand des Todes. Dieser spie aus – eine schwarze, teerartige Masse. Sie verteilte sich über den Boden, begann zu brodeln als würde sie aus dunklen Maden bestehen und löste sich dann in Nichts auf.

„Verdammt!“ Der Tod bewegte sich mit einer Schnelligkeit, die niemand seinem aufgedunsenen Körper zutrauen würde. Das Blatt der Sense zischte kreischend durch die Luft.

Mortiferus stieß sich vom Bett ab. In hohem Bogen flog er über den Schlag hinweg. Der Kater berührte die Wand hinter dem Tod, wand seinen Körper und sprang den Tod von hinten an. Er schlug seine scharfen Krallen in den Rücken und Biss zu. Doch Mortiferus bekam nur den Stoff der Robe zu fassen.

„Verderbter Seelenkater! Lass ab!“ Die Stimme des Todes war schrill, füllte mit ihrem disharmonischem Klang das Zimmer. „Nicht Deine Sache, nicht Deine Sache!“

Ein heftiger Ruck nach vorne und der Kater verlor den Halt. Erneut wirbelte er durch die Luft, doch diesmal unkontrolliert. Hart schlug er auf dem Boden nieder, schüttelte seinen Kopf, der Blick benommen.

Die Sense des Todes schnitt erneut durch die Luft, hielt auf den Schädel Mortiferus’ zu. In diesem Augenblick erlosch die Lebensflamme der Alten, machte sie ihren letzten Seufzer. Ein weißes Licht löste sich aus ihrem Körper, verdichtete sich zu einem hellen Ball. Wärme erfüllte den Raum, denn eine gute Seele war auf dem Weg in die Ewigkeit. Einzig ein Band aus flirrendem Silberlicht hielt sie noch.

„Mein! Sie ist mein!“ Der Tod kreischte, schlug mit der Sense einen Bogen von Mortiferus hinweg zum Silberband. „Du bist zu spät.“

Der Kater spürte die behagliche Wärme der Seele, sah die Gefahr. Erneut stieß er sich ab, warf sich dem Sensenblatt in den Weg. Die Schneide schnitt durch Fell, Haut und Fleisch. Mortiferus wurde gegen die Wand geschleudert und kam auf dem Bett zu liegen. Der Körper des Katers bebte – bebte vor Wut und gerechtem Zorn.

Das Blatt des wahren Todes hätte sein Leben gekostet. Doch die Sensen der falschen Tode besaßen keine echte Macht. Sie dienten nur zum schmerzlichen zerschneiden des Bandes und fingen die Seelen der Unglücklichen. Der wahre Tod hatte den Dämonen und Teufeln das Feld überlassen. Er war hinfort, innerhalb eines Augenblicks verschwunden.

Mortiferus hatte diese plötzliche Leere im Multiversum gespürt. Er war ihr gefolgt und hatte erkannt, was diese Leere für das Leben und die Seelen bedeutete. Und so stellte sich Mortiferus den Höllenwesen, die als falsche Tode auf Seelenraub gingen.

Die Wunden des Katers schlossen sich fließend und der Tod erstarrte in seinen Bewegungen. „Was?“ Ungläubig blickte er auf seinen Feind hin, vergaß gar den Seelenraub. „Seelenkater …“

Ein letztes Mal sprang Moriferus auf seinem Feind zu, warf sich des Katers Körper dem Gesicht der Höllenkreatur entgegen. Die Krallen schlugen unter die Kapuze, fuhren tief in waberndes, weiches Fleisch. Fauliger Geruch erfüllte den Raum, dann sank der falsche Tod in sich zusammen, wurde zu Nichts. Er war hinfort.

Eine Aufgabe blieb noch zu erledigen. Die Seele musste ihrer Bestimmung zugeführt werden, musste den letzten Weg gehen. Doch diese Seele war rein und Mortiferus überließ ihr die Entscheidung. Mit seinen Krallen zerschnitt er sauber das Seelenband. Der Kopf des Katers lag schräg und sein neugieriger Blick betrachtete die Seele. Ihre Entscheidung war gefallen.

Das Licht und die Wärme der Seele verdichteten sich, zogen sich zusammen, nahmen Form und Gestalt an. Eine Katze erblickte das Licht der Welt, eine weitere Seelenkatze, eine Wächterin des Todes.

Ende

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Alles ist gut im Heilmond

Erstellt von Taysal am Montag 18. Januar 2010

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben - so heißt es und so stimmt es. Nach einer anfänglichen Besserung kam es zu einem gnadenlosen Rückfall, der die gute Schreibhand lahmlegte. Dank dem Tipp einer lieben Freundin gab es noch mehr Diktate, die nun schlussendlich doch den Weg in die Textverarbeitung fanden. Also wird es Zeit nun mit dem Überblick für den Dezember das Jahr 2009 abzuschließen und die Ära der Monde zu einem Ende zu bringen. Für 2010 stehen die Rückblicke dann unter einem anderen Leitmotiv. Doch jetzt geht es erst mal los mit dem Überblick über die Rezensionen …

Im Bereich der Hörspiele hat es nur Sacred 2: Der Schattenkrieger - Die Erlösung ins Finale geschafft, die anderen stehen noch in der Startbox und warten aufs Startzeichen. Mit Die Erlösung kommt die ganze Reihe ja nun zu einem furiosen und überraschenden Ende. Also mir hat das ganze Ding unheimlich Spaß gemacht und ein dickes Lob an Weirdoz* für die gute Arbeit. Beste Grüße an dieser Stelle nochmals an Patricia für ihre geniale Regiearbeit.

Für alle Spielefreunde unter meinen Lesern gibt es einen saftigen Rezensionshappen. Pegasus Spiele hat letztes Jahr einige Sachen auf den Markt geworfen, die einfach Laune machen. Allen voran Zombies!!! - 2. Edition, in dem man als Überlebender durch eine Kleinstadt flitzt und versucht zu fliehen. Dabei muss man lauter Zombies umpusten, ansonsten futtern die einem den Verstand weg - wortwörtlich. Das Spiel macht einfach großen Spaß. Das gilt auch für Zu viele Köche, einem schnellen Kartenspiel aus der Metalldose. Ich muss sagen, Zu viele Köche wurde mein Lieblingsspiel 2009 und ich habe mit sehr vielen Leuten endlose Stunden verbracht, um unterschiedliche Menüs zu zaubern. Mal gucken, ob jemand 2010 diesen Spaß toppen kann.

Ebenfalls witzig und mit einer einfachen aber lustigen Ausstattung kommt Adios Amigos daher. Auch dieses Spiel macht Laune, aber es setzt eine homogene Spielgruppe voraus, damit sich niemand benachteiligt fühlt. Vor allem da hier Kopfarbeit mit Reaktionsschnelle kombiniert wird. Das ist bei Musketiere anders, denn in diesem gediegenen Kartenspiel kann man es ruhiger angehen lassen. Hier ist es aber wichtig seine Mitspieler einschätzen zu können. Ebenfalls ein Spaßgarant. Pegasus hat ein gutes Händchen für Spiele - seien es nun neue Spiele oder Neuauflagen von Spielen. Deswegen kann ich auch jedem Mexican Train ToGo ans Herz legen, eine gelungene Packung Domino. Griffige Steine, Zahlen statt Punkte und schickes Zubehör in einer Hartschale - optimal zum Mitnehmen. Ich persönlich spiele mit meiner Frau Mutter übrigens die Hardcore-Haus-Variante: Zwei Personen, alle Steine und Divisor 5. Da qualmen die kleinen grauen Zellen und der Tisch ist regelmäßig mit Steinen überladen. Keine Bange, alle anderen vordere ich nur zu Standardspielen heraus.

Im Buchbereich hat es derzeit nur ein Titel aufs Podest geschafft: Comanche 01 - Red Dust aus dem Hause Splitter. Früher fand ich deren Homepage irgendwie übersichtlicher und angenehmer. Egal, denn es ist das Comic das zählt. Red Dust ist ein reinrassiger Italo-Western, mit allen Stärken und Schwächen des Genres. Das Comic ist auch ziemlich alt und kommt bei Splitter nun zu neuen Ehren. Also der Blick lohnt sich, vor allem die Aufmachung ist wunderbar.

Aus dem Bereich Film und Fernsehen stürmt von Polyband Torchwood - Staffel 3 - Kinder der Erde nach vorne. Wahnsinn, die Serie kommt nun mit nur wenigen Episoden daher, doch die sind unheimlich spannend gemacht und sehr dramatisch. Verdammt, zum Ende hin musste ich schon mehrmals schlucken und das Finale ließ mich regelrecht sprachlos zurück.

Ebenfalls Kinder sind in der Reihe Willi will’s Wissen ein Thema - allerdings in einem ganz anderen Sinne. Immerhin handelt es sich um eine Dokumentationsreihe für Kinder, in denen Reporter Willi Weitzel die Welt unter die Lupe nimmt. In Und die Kuh sagt muh dazu!, Vorfahrt für die Feuerwehr!, Wie himmlisch klingt die Weihnachtszeit?, Sicher hin und her im Straßenverkehr! und Wo zeigen Pferde, was sie können? sind die Dokumentationen thematisch zusammengefasst. Auf jeder DVD sind zwei Folgen vorhanden. Die Reihe selbst macht ja großen Spaß, aber die Ausstattung ist einfach lieblos. Schade, schade, schade …

Mit diesem Artikel endet nun auch die Rezensionsübersicht 2009 und macht Platz für 2010. Neue und spannende Themen, neue und spannende Titel, neuen und spannende Ansichten - alle im Taysal.net. Einfach anklicken und loslesen …!

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Es bläst heftig im Windmond

Erstellt von Taysal am Dienstag 15. Dezember 2009

Was für ein November - nass, kalt, windig und zu allem Übel hat es mich gesundheitlich mehrmals heftig erwischt. Das hat sich vor allem auf meine Schreibhand ausgewirkt und so endeten die meisten Rezensionen im Diktat und erwarten nun sehnlichst ihre Abschrift. Glücklicherweise konnten einige Besprechungen trotz allem fertiggestellt werden. Leider verzögerte sich bei einigen Titeln der Upload im Taysal.net, was nun auch kein großer Beinbruch ist, da ich rechtzeitig vor Weihnachten wieder halbwegs fit bin. Für mich ein Grunde zur Freude, für andere ein Grund zum Lesen.

Ich beginne mit meinen Rezensionen aus dem Buchbereich. Der Verlag Zabert Sandmann aus München stellte mir freundlicherweise zwei hervorragende Kochbücher zur Verfügung, die mit Vorsicht genossen werden müssen - jedenfalls von Liebhabern eines saftigen Stücks Fleisch. Vegetarisch kochen ist ein Kochbuch mit eher bekannten Rezepten, dass sich vor allem an erfahrene Hobbyköche richtet. Einsteiger müssen da ein wenig üben, da die Rezepte oft ziemlich frei geschrieben sind und keine Details aufweisen. Bei Indien - Die neue vegetarische Küche sieht die Sache ganz anders aus, denn hier wird viel Wert auf Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelegt. Vor allem die Grundlagenvermittlungen ist gelungen. Da die Gerichte auf Westeuropa angepasst wurden, sind sie auch für den hiesige Magen verträglich. Beide Bücher sollten jedenfalls in einer guten Kochbuchsammlung enthalten sein. Überhaupt bietet der Verlag ein umfassendes Sortiment an guten Kochbüchern an.

Im Spielebereich sieht es bei den lesefertigen Rezensionen etwas mau aus, dafür ist der von mir besprochene Titel allerdings der Knaller: Savage Worlds – Gentlemen’s Edition aus dem Hause Prometheus Games. Bis Weihnachten sind es ja nur noch wenige Tage, also sollte man Gas geben, um das Teil unter den Weihnachtsbaum zu bekommen. Dieses Rollenspiel hat mich einfach begeistert und gehört derzeit zu meinen Lieblingsspielen.

Im Filmbereich hatte ich bereits einiges fertig bevor ich krank wurde. Nun, die Besprechung der Gesamtbox von Kommissarin Lund - Das Verbrechen war recht einfach, dass muss ich zugeben. Immerhin hatte ich bereits die beiden Einzelboxen rezensiert und habe einfach zusammengepackt, was zusammengehört. Wer also bereits die Einzelboxen sein eigen nennt, der kann die große Box ignorieren. Ansonsten ist es die Gelegenheit spannende Kriminalunterhaltung in die Finger zu bekommen.

Das gilt auch für Inspector Barnaby Vol. 5 von Edel. Leider scheidet Daniel Casey in dieser Box aus der Serie aus, doch der neue Assistent macht ebenfalls Laune. Allgemein macht die Box großen Spaß. Die vier Kriminalfälle sind wirklich gut gemacht und haben mich exzellent unterhalten.

Eine weitere Box ist H2O - Plötzlich Meerjungfrau - Staffel 2. Die Zielgruppe sind heranwachsende junge Frauen mit romantischer Ader. Eine Vorliebe für Wassersport ist der Sache ebenfalls zuträglich. Glücklicherweise mag ich die Serie (hämische Lacher werden in die letzte Reihe verwiesen) und konnte für einen Rezensenten einspringen, der sich etwas übernommen hatte. Die Serie ist wirklich verdammt gut, aber das darf ja in meiner Besprechung nachgelesen werden.

Um einiges düster und immer dramatischer geht es dagegen in Torchwood - Staffel 2 zu, die bei Polyband erschien. Die Serie ist einfach der Knaller, aber vielleicht liegt das auch nur an meiner toleranten Art und meiner steigenden Abneigung dem üblichen Serien-Quark gegenüber. Torchwood ist einfach anders: Männer die sich küssen und ihre nackten Ärsche aneinanderreiben, Frauen die zu spät ihre Gefühle offenbaren und elendig krepieren, Hauptrollen die einfach so über den Haufen geschossen werden und vieles mehr. Und alles mit dem passenden Style - da kommt Freude auf. Die kommt auch im Torchwood-Preisrätsel auf, dass noch diesen Monat läuft. Es gibt die Staffelbox zu gewinnen, die alle drei Staffeln enthält. Der Versand sollte in der ersten Januarwoche durch die zuständige Pressestelle erfolgen. Also nix wie ran an den Speck. Übrigens: John Barrowman hat bei der BBC für eine vierte Staffel unterschrieben, die dreizehn Folgen umfassen soll. Hoffen wir, dass es klappt. Dann sollte es Ende 2010, Anfang 2011 neue Episoden geben.

Für Freunde der hohen Filmkunst habe ich diesen Monat El Violin im Angebot, einen sozialkritischen Film aus Mexiko. Schwarzweiß und Original mit Untertitel. Mir wurde von einer Pressestelle eine Reihe südamerikanischer Filme ans Herz gelegt und El Violin bildet den Auftakt meiner Rezensionsreihe. Ich muss sagen, mir hat der Film gefallen. Es ist einfach mal was anderes.

An dieser Stelle bin ich aber auch schon durch. Zeit, sich um weitere wichtige Dinge zu kümmern. Immerhin warten da noch einige Diktate auf ihre Abschrift …

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Rückschau auf den Dachsmond

Erstellt von Taysal am Freitag 6. November 2009

Das Jahr nähert sich langsam seinem Ende und es wird Zeit für die monatliche Rückschau auf meine Rezensionen. Während die Biene Maja in Berlin regiert und in der Welt flaniert, hat sich auf meinem Schreibtisch einiges getan. Verdammt viele Besprechungen sind aktuell im Entwurf, falls alles klappt, haue ich die nächsten Wochen mal wieder mächtig was raus. Aber jetzt geht es erst einmal etwas ruhiger los.

Den Reigen eröffnen Rezensionen gedruckter Werke. Im Rollenspielbereich ist vom Verlag 13Mann das Quellenbuch Traveller - Buch 1: Söldner erschienen. Das Teil ist sehr gut, aber leider auf Söldner fokussiert. Liegt der Fokus einer Gruppe auf andere Dinge, dann ist der Nutzen leicht eingeschränkt. Bei Prometheus Games wird die “Scion”-Reihe übersetzt und verlegt. Den Anfang macht Scion - Hero, ein sehr schickes System. Das Buch ist aber etwas verwirrend angeordnet und leicht umständlich geschrieben. Aber es besitzt ein geniales System für die Initiative, wie es unter anderem auch beim “World of Warcraft”-Miniaturenspiel eingesetzt wird.

Aus dem Bereich der Literatur komm phantastisch! - Ausgabe 35, ein Magazin für utopisch phantastische Themen. Es wird von Achim Havemann herausgegeben und enthält mal wieder eine schicke Sammlung an Artikeln. Viele sind subjektiv und eignen sich hervorragend für einen kontroversen Meinungsaustausch.

Das Label Folgenreich (was im Grunde Universal Music ist) kommt mit weiteren Folgen der Jägerin des Lichts daher, namentlich Jack Slaughter. Jack Slaughter 05 - Am Ende der Welt sollte man sich unbedingt kaufen, weil Titel und Cover in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt stehen. Das ist so abstrus, dass es schon Kult ist. In Jack Slaughter 06 - Im Land der Vampire passt aber wieder alles zusammen. Der Kaffee-Vampir ist verdammt genial umgesetzt einfach witzig.

Das war es erst einmal für diesen Monat. Ich gehe mir jetzt die Nase schnäuzen und gebe abschließend einen Tipp ans Volk, den ich gestern auch einer schottischen Bekannten angedeihen ließ: “Don’t put the cotton stick in your nose!” Ich habe es probiert, ist keine gute Idee. In diesem Sinne …!

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Cthulhuween 2009 - erste Eindrücke und Danksagung eines Alten

Erstellt von Taysal am Sonntag 1. November 2009

Halloween ist vorbei, die Müdigkeit steckt noch in den Knochen und an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei all meinen treuen Kultisten zu bedanken, die in einem geheimnisvollen Ritual dafür sorgten, dass ich den ersten Platz des Kostümwettbewerbs mein eigen nennen konnte. Und das bei einer großen und heftigen Konkurrenz - doch dank der Beschwörung von Inspector le Grasse, gezielt eingesetztem Charme, billigen Werbegeschenke und liebevollen Tentakeln, war der Sieg nur eine Formsache … ha - ha - ha! Ich werde alle meine Fans natürlich Nachts in ihren Träumen besuchen - versprochen …!

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Kurze Tage, lange Nächte - Herbstmond

Erstellt von Taysal am Donnerstag 8. Oktober 2009

Wie es die Überschrift bereits ansagt, so werden im September die Tage kürzer und die Nächte länger. Das Oktoberfest findet statt, die Natur wandelt sich und ich feiere meinen Geburtstag. Auch der wandelt sich langsam. Früher heiß ersehnt, heute langsam ein Schreckgespenst. An dieser Stelle möchte ich dann PUR zitieren und die Sache doch - noch - in einen angenehmen Licht betrachten:

Auch an dem allerschönsten Körper nagt
Der Weisheitszahn der Zeit
- Für wahr - die Jugend ist vergänglich, das Alter wächst
Und das zu feiern, ist der schönste Zeitvertreib!
PUR (Ein graues Haar)

Bei allen schwermütigen Gedanken (und Dank an all diejenigen, die an meinen Geburtstag dachten) gibt es auch die übliche Zusammenfassung der Besprechungen, die ich verfasst habe. Diesmal wieder etwas üppiger, war ich doch recht fleißig.

Den Anfang macht ein nettes Kartenspiel namens Zum Roten Drachen, das von Pegasus Spiele stammt. Es ist für zwei bis vier Spieler gedacht und es geht darum, seine Mitspieler besoffen zu machen oder beim Glücksspiel auszunehmen. Das Spiel selbst ist im Fantasybereich angesiedelt, macht aber auch Leuten Spaß, die mit dem Genre nur wenig am Hut haben. Vor allem ist das Spiel witzig und unterhaltsam.

Ebenfalls Pegasus, allerdings Pegasus Press, hatte auch einige schöne Sachen im Angebot. Mit Cthulhu Now - Verschlusssache geht es erst einmal dem Mythos auf die Spur. Es handelt sich dabei um ein gelungenes Spielerhandbuch mit leichten Schwächen, die aber kaum ins Gewicht fallen. Schwergewichtiger ist da eher der Ausstoß an Shadowrun-Publikationen des Verlags. Pegasus bleibt seiner Linie treu und überarbeitet jeden übersetzten Titel für den deutschsprachigen Markt.

In Shadowrun - BodyTech dreht sich natürlich alles um die unnatürlichen Verbesserungen des eigenen Körpers. Da gibt es einige heftige Spielereien. Aber vor allem das Cover ist der Hammer! Hammerhart ist auch der Kampagnenband Shadowrun - Emergenz - Digitales Erwachen. Hier kann die Gruppe hautnah miterleben, was beim Matrixcrash 2.0 geschah und wie die neue Matrix aufgebaut wurde. Technomancer und KIs stehen dabei im Mittelpunkt. Um das ganze in Regeln zu fassen, empfiehlt sich Shadowrun - Vernetzt - hier stehen die ganzen neuen Matrix-Zusatzregeln drin. Ein erstklassiges Buch. Die Matrix und die dazugehörigen Regeln haben sich in Shadowrun am stärksten gewandelt.

Wer knallharte Abenteuer am Limit erleben möchte, dem sei Warhammer 40.000 - Mit Feuer und Schwert angeraten. In diesem Kampagnenband aus dem Hause Feder & Schwert sind drei Abenteuer enthalten, die es in sich haben. Ich habe die Abenteuer als Spieler erlebt und war begeistert. Übrigens hat der Verlag seinen Internetauftritt erneut überarbeitet und veranstaltet zur SPIEL 2009 sogar einen Kostümwettbewerb.

Für den Bildschirm hat sich ebenfalls etwas getan. Edel Motion hat Fidel Castro – Das Ende Einer Ära auf den Markt gebracht, eine spannende Dokumentation über Castro, die sehr aufschlussreich ist. Respekt, denn die ganze Sache ist sogar recht objektiv. Von Edel stammt auch Inspector Barnaby - Super Sleuth, eine weitere Dokumentation. Thema ist mein geliebter Inspector Barnaby. Leider, leider ist die Doku Murks. Igitt! Spannender ist dagegen Yellowstone - Legendäre Wildnis von Polyband. Die Bildpracht ist grandios und auch der Sound überwältigt. Man glaubt beinahe man wäre im Park. Wird langsam Zeit, mehr auf Blu-ray zu gehen.

Aus dem Keller des Archivs kommen ein paar alte Ausgaben von CAINE, immerhin geht der arme Profikiller bald den Weg alles Irdischen und ich will die Gelegenheit nutzen, nochmals auf diese kernige Reihe aufmerksam zu machen. CAINE ist eine Hörspielserie, die brutal und hart zur Sache geht. Sie wird von LAUSCH produziert, die einfach großartige Arbeit im Bereich Hörspiele leisten.

Die Episoden 1, 2 und 3 von CAINE hatte ich bereits erwähnt, nun schiebe ich noch CAINE 04 - Dunkelheit, CAINE 05 - Rebellion, CAINE 06 - Mordendyk und CAINE 07 - Dunkler Prophet hinterher. Leute, die Reihe ist einfach hammerhart. Da wird derbe auf die Kacke gehauen und die Darsteller nehmen kein Blatt vor den Mund. Aber Vorsicht, it’s Cool Man!

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Partyspiele vor der Wahl: Herzblatt!

Erstellt von Taysal am Freitag 18. September 2009

Die Sendung Herzblatt war und ist noch in aller Munde. Die meisten Bundesbürger können sich - zumindest wage - etwas darunter vorstellen. Allen anderen sei gesagt, dass es bei Herzblatt (eine Spielshow die durch Rudi Carell ganz groß wurde) darum geht, das ein Kandidat an drei weitere Kandidaten Fragen stellt und schlussendlich entscheidet, mit wem er ein Wochenende zum näheren Kennenlernen verbringen will. Dabei ist der Fragesteller von den Antwortenden durch eine verschiebbare wand visuell getrennt. Der oder die Fragenstellende hat also keine Ahnung, wen er vor sich hat.

Beim politischen Herzblatt ist das nun ähnlich. Einer der Gäste wird nun zum Fragesteller erklärt und muss sich drei Fragen ausdenken. Diese können einen politischen Bezug haben, das ist aber kein Zwang. Die Fragen können auch sehr kreativ sein.

Beispiel: “Was halten Sie von den Emissionswerten in deutschen Haushalten, nach dem Verzehr einer französischen Zwiebelsuppe?”

Drei Leute sind nun die Antwortenden und müssen sich eine passende Antwort ausdenken. Allerdings schlüpfen sie dabei in die Rollen von Politikern und müssen die Antworten gestalten, wie ihrer Meinung nach der entsprechende Politiker antworten würde. Um den jeweiligen Politiker zu ermitteln, schreibt man einfach ein paar passende Namen auf kleine Kärtchen und die Antwortenden ziehen sich zufällig jemanden. Wer möchte kann auch einige Daten zum Politiker aufs Kärtchen schreiben, immerhin sind nicht alle Politiker gut bekannt.

Beispiel: “Nun ja, ich koche ja eine sehr hervorragende Zwiebelsuppe und bin dafür auch schon gelobt werden. Und ich kann versichern, kein Arbeitnehmer wird weniger Fürze produzieren, als ein Arbeitsloser. Darauf können sie sich verlassen. Habe ich schon gesagt, dass ich eine hervorragende Zwiebelsuppe koche?”

Die Aufgabe des Fragestellers ist es nun, nach drei Antwortrunden (es sind ja auch drei Fragen) zu erraten wer denn seine Herzblätter sind. Bei den obigen Beispielen handelt es sich natürlich um unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, die es zu erraten galt. Da es nur um den Spaß geht, sollte man es den Fragestellern etwas leicht machen und es gibt auch keinen wirklich Sieger. Man erfährt so allerdings humorvoll, wie der ein oder andere Freund über den ein oder anderen Politiker denkt. Und das ist doch auch ein Gewinn …

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Alles ist ruhig im Erntemond

Erstellt von Taysal am Montag 14. September 2009

Man muss es auch mal etwas ruhiger angehen lassen und im August habe ich eine besonders ruhige Kugel geschoben. Gab ja auch genug andere Dinge zu erledigen - vor allem bei dem sonnigen Wetter.

Und so gibt es nur wenig Neues zu berichten. So habe ich die Rezension zu Opus Anima Investigation abgeschlossen, das neue Grundbuch zu Opus Anima aus dem Hause Prometheus Games. Das kleine Buch ist eindeutig lese- und spielerfreundlicher als das Grundregelwerk, kommt aber auch ohne die ganzen Details der Spielwelt daher. Darunter leidet vor allem das Setting, das ja durch seinen herrlichen Mix überzeugt. Na ja, da muss man halt Abstriche machen.

Im Kino gab es auch etwas Neues zu sehen, auf das ich mich richtig gefreut hatte: Inglourious Basterds. Allerdings verspricht dieser Tarantino mehr, als er zu bieten hat. Seit Die Herrschaft des Feuers habe ich es mir jedoch abgewöhnt, nach enttäuschter Vorfreude in ein tiefes Loch zu fallen oder zu subjektiv zu werden. Der Film hat meine Erwartungen zwar nicht erfüllen können, aber was soll’s - nach dem Film ist vor dem Film.

Mit diesem abgewandelten Zitat übrigens Glückwunsch an unsere Kickerdamen zur Europameisterschaft. Die Spiele wurden zwar zu ungünstigen Zeiten übertragen, waren aber dennoch ein großer Spaß. Vor allem haben es die deutschen Ladys verdammt spannend gemacht und zum Finale hin immer erst in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse gesorgt.

Was natürlich Zeit gekostet hat, war die Rezension zu Torchwood - Staffel 1. In der deutschen Synchronisation verliert die Serie etwas an Substanz und die deutsche Sprachfassung der DVD-Box stinkt gegen die englische Sprachfassung etwas ab, aber trotzdem ein Knaller. Vor allem wird es mit jeder Folge besser und schlussendlich steigert sich die Vorfreude auf die zweite Staffelbox, die hoffentlich bald in meinem Briefkasten liegt.

An dieser Stelle erst einmal ein kleines Ende und einen großen Ausblick auf den nächsten Mond, der - sollte mein Plan funktionieren - mit spannenden Besprechungen vollgestopft ist.

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