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Kurze Tage, lange Nächte – Herbstmond

Wie es die Überschrift bereits ansagt, so werden im September die Tage kürzer und die Nächte länger. Das Oktoberfest findet statt, die Natur wandelt sich und ich feiere meinen Geburtstag. Auch der wandelt sich langsam. Früher heiß ersehnt, heute langsam ein Schreckgespenst. An dieser Stelle möchte ich dann PUR zitieren und die Sache doch – noch – in einen angenehmen Licht betrachten:

Auch an dem allerschönsten Körper nagt
Der Weisheitszahn der Zeit
– Für wahr – die Jugend ist vergänglich, das Alter wächst
Und das zu feiern, ist der schönste Zeitvertreib!
PUR (Ein graues Haar)

Bei allen schwermütigen Gedanken (und Dank an all diejenigen, die an meinen Geburtstag dachten) gibt es auch die übliche Zusammenfassung der Besprechungen, die ich verfasst habe. Diesmal wieder etwas üppiger, war ich doch recht fleißig.

Den Anfang macht ein nettes Kartenspiel namens Zum Roten Drachen, das von Pegasus Spiele stammt. Es ist für zwei bis vier Spieler gedacht und es geht darum, seine Mitspieler besoffen zu machen oder beim Glücksspiel auszunehmen. Das Spiel selbst ist im Fantasybereich angesiedelt, macht aber auch Leuten Spaß, die mit dem Genre nur wenig am Hut haben. Vor allem ist das Spiel witzig und unterhaltsam.

Ebenfalls Pegasus, allerdings Pegasus Press, hatte auch einige schöne Sachen im Angebot. Mit Cthulhu Now – Verschlusssache geht es erst einmal dem Mythos auf die Spur. Es handelt sich dabei um ein gelungenes Spielerhandbuch mit leichten Schwächen, die aber kaum ins Gewicht fallen. Schwergewichtiger ist da eher der Ausstoß an Shadowrun-Publikationen des Verlags. Pegasus bleibt seiner Linie treu und überarbeitet jeden übersetzten Titel für den deutschsprachigen Markt.

In Shadowrun – BodyTech dreht sich natürlich alles um die unnatürlichen Verbesserungen des eigenen Körpers. Da gibt es einige heftige Spielereien. Aber vor allem das Cover ist der Hammer! Hammerhart ist auch der Kampagnenband Shadowrun – Emergenz – Digitales Erwachen. Hier kann die Gruppe hautnah miterleben, was beim Matrixcrash 2.0 geschah und wie die neue Matrix aufgebaut wurde. Technomancer und KIs stehen dabei im Mittelpunkt. Um das ganze in Regeln zu fassen, empfiehlt sich Shadowrun – Vernetzt – hier stehen die ganzen neuen Matrix-Zusatzregeln drin. Ein erstklassiges Buch. Die Matrix und die dazugehörigen Regeln haben sich in Shadowrun am stärksten gewandelt.

Wer knallharte Abenteuer am Limit erleben möchte, dem sei Warhammer 40.000 – Mit Feuer und Schwert angeraten. In diesem Kampagnenband aus dem Hause Feder & Schwert sind drei Abenteuer enthalten, die es in sich haben. Ich habe die Abenteuer als Spieler erlebt und war begeistert. Übrigens hat der Verlag seinen Internetauftritt erneut überarbeitet und veranstaltet zur SPIEL 2009 sogar einen Kostümwettbewerb.

Für den Bildschirm hat sich ebenfalls etwas getan. Edel Motion hat Fidel Castro – Das Ende Einer Ära auf den Markt gebracht, eine spannende Dokumentation über Castro, die sehr aufschlussreich ist. Respekt, denn die ganze Sache ist sogar recht objektiv. Von Edel stammt auch Inspector Barnaby – Super Sleuth, eine weitere Dokumentation. Thema ist mein geliebter Inspector Barnaby. Leider, leider ist die Doku Murks. Igitt! Spannender ist dagegen Yellowstone – Legendäre Wildnis von Polyband. Die Bildpracht ist grandios und auch der Sound überwältigt. Man glaubt beinahe man wäre im Park. Wird langsam Zeit, mehr auf Blu-ray zu gehen.

Aus dem Keller des Archivs kommen ein paar alte Ausgaben von CAINE, immerhin geht der arme Profikiller bald den Weg alles Irdischen und ich will die Gelegenheit nutzen, nochmals auf diese kernige Reihe aufmerksam zu machen. CAINE ist eine Hörspielserie, die brutal und hart zur Sache geht. Sie wird von LAUSCH produziert, die einfach großartige Arbeit im Bereich Hörspiele leisten.

Die Episoden 1, 2 und 3 von CAINE hatte ich bereits erwähnt, nun schiebe ich noch CAINE 04 – Dunkelheit, CAINE 05 – Rebellion, CAINE 06 – Mordendyk und CAINE 07 – Dunkler Prophet hinterher. Leute, die Reihe ist einfach hammerhart. Da wird derbe auf die Kacke gehauen und die Darsteller nehmen kein Blatt vor den Mund. Aber Vorsicht, it’s Cool Man!

Alles ist ruhig im Erntemond

Man muss es auch mal etwas ruhiger angehen lassen und im August habe ich eine besonders ruhige Kugel geschoben. Gab ja auch genug andere Dinge zu erledigen – vor allem bei dem sonnigen Wetter.

Und so gibt es nur wenig Neues zu berichten. So habe ich die Rezension zu Opus Anima Investigation abgeschlossen, das neue Grundbuch zu Opus Anima aus dem Hause Prometheus Games. Das kleine Buch ist eindeutig lese- und spielerfreundlicher als das Grundregelwerk, kommt aber auch ohne die ganzen Details der Spielwelt daher. Darunter leidet vor allem das Setting, das ja durch seinen herrlichen Mix überzeugt. Na ja, da muss man halt Abstriche machen.

Im Kino gab es auch etwas Neues zu sehen, auf das ich mich richtig gefreut hatte: Inglourious Basterds. Allerdings verspricht dieser Tarantino mehr, als er zu bieten hat. Seit Die Herrschaft des Feuers habe ich es mir jedoch abgewöhnt, nach enttäuschter Vorfreude in ein tiefes Loch zu fallen oder zu subjektiv zu werden. Der Film hat meine Erwartungen zwar nicht erfüllen können, aber was soll’s – nach dem Film ist vor dem Film.

Mit diesem abgewandelten Zitat übrigens Glückwunsch an unsere Kickerdamen zur Europameisterschaft. Die Spiele wurden zwar zu ungünstigen Zeiten übertragen, waren aber dennoch ein großer Spaß. Vor allem haben es die deutschen Ladys verdammt spannend gemacht und zum Finale hin immer erst in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse gesorgt.

Was natürlich Zeit gekostet hat, war die Rezension zu Torchwood – Staffel 1. In der deutschen Synchronisation verliert die Serie etwas an Substanz und die deutsche Sprachfassung der DVD-Box stinkt gegen die englische Sprachfassung etwas ab, aber trotzdem ein Knaller. Vor allem wird es mit jeder Folge besser und schlussendlich steigert sich die Vorfreude auf die zweite Staffelbox, die hoffentlich bald in meinem Briefkasten liegt.

An dieser Stelle erst einmal ein kleines Ende und einen großen Ausblick auf den nächsten Mond, der – sollte mein Plan funktionieren – mit spannenden Besprechungen vollgestopft ist.

Frisches Gras im Heumonat …

… und es ist keine Tüte. Wikipedia meint dazu noch: „Der Juli beginnt mit demselben Wochentag wie der April und in Schaltjahren auch wie der Januar“. Demselben? Na ja, genau deswegen sollte man Wikipedia mit Vorsicht genießen – ansonsten versucht man im April oder Januar Heu zu machen.

Noch etwas kränkelnd mache ich mich mal an unterhaltsamere Dinge. Und zwar an meine letzten Besprechungen. Und da ist einiges an Material zusammengekommen. Aber erst einmal Danke an Windows Vista, das regelmäßig meinen MP3-Player ausknockt – weil es ihn einfach nicht versteht. Technik die entgeistert.

MP3 ist auch das richtige Stichwort, denn bei den Hörspielen habe ich mal zu einem kleinen Rundumschlag angesetzt. Als erstes steigt Don Harris 01 – Das dritte Auge in den Ring. Früher bei Randomhouse, nun bei Universal, schiebt das Label Folgenreich die beiden ersten Folgen hinterher. Don Harris 02 – Der Club der Höllensöhne kommt deswegen auch gleich hinzu. Beide Hörspiele stammen aus der Feder von Jason Dark und wurden von Oliver Döring umgesetzt. Wer nun an John Sinclair denkt, der liegt genau richtig. Dark wollte mal was anderes machen – aber das ist ihm leicht misslungen. Aber nach oben geht ja immer was. Das beweist Don Harris 05 – Das Killer-Kommando ziemlich gut, denn da läuft es schon etwas runder.

Ebenfalls bei Folgenreich ist Point Whitmark 26 – Die Diener der Pest erschienen, die etwas anderen Drei Fragezeichen. Was für ein Trio nun die Nase vorne hat, muss jeder selbst herausfinden. Ich mag ja alle sechs Jungdetektive. Die Diener der Pest ist übrigens eine Produktion von Volker Sassenberg (ein wahres Multitalent) und wartet mit einem Gastauftritt von CORVUS CORAX auf.

Aus dem Hause LAUSCH stammt nun Hellboy und kommt mit Hellboy 01 – Saat der Zerstörung 1 und Hellboy 02 – Saat der Zerstörung 2 daher. Dabei handelt es sich natürlich um den Auftakt zur Hellboy-Reihe für die Ohren und man erfährt woher Hellboy kommt, was sein Name bedeutet, wer seine Freunde sind und vor allem, was für eine coole Rampensau Hellboy doch ist. Also ich finde die Reihe einfach grandios!

Zum Abschluss noch zwei Filmbesprechungen aus meiner Feder. Battlespace – The End Is Near ist ein Film, na ja, ein Film … hm … ein Film … ach verdammt: Das Ding als Film zu bezeichnen wäre zu viel des Guten. Lieber die Finger davon lassen.

Was auf jeden Fall in den DVD-Player sollte – vorausgesetzt man mag Kriminalfilme – ist Inspector Barnaby Vol. 4. Mal wieder erstklassige Unterhaltung mit John Nettles in der Hauptrolle. Vier Folgen auf vier DVDs. Aber Achtung, die letzte Folge der Box ist unterdurchschnittlich, aber die anderen drei sind der Hammer. Vor allem „Glockenschlag zum Mord“ ist eine wunderbar skurrile Episode.

So viel zum Thema Juli, den August bekomme ich hoffentlich etwas zügiger hin.

Der Brachmond und die Rosenblüten

Der Juni (umgangssprachlich auch Juno) ist bekannt für seine Rosenpracht, die warmen Tage, die angenehme Sonne, munteres Grillen auf Balkonien und Vorfreude auf die Sommerferien. Na ja, wenigtens die ein oder andere Sache gab es wirklich – da will ich nicht meckern.

Bei bei besprochenen Titeln stand vor allem das Spiel im Mittelpunkt und bildete somit einen Schwerpunkt. Den munteren Reigen eröffnet das Brettspiel Top Race (aus dem Hause Pegasus), bei dem man in den Rennzirkus einsteigen kann und mit Boliden über verschiedenen Strecken heizen kann. Das Spiel ist schnell erklärt, schnell gespielt und macht großen Spaß.

Ebenfalls von Pegasus ist auch Kleine Helden 2: Verstärkung, mit dem man seine Kleine Helden ordentlich verstärken kann. Außerdem bekommen sie nun richtige Aufträge und könne NSCs anwerben. Für Rollenspieler eine lustige Sache, aber auch alle anderen Spieler können mit dem Kartenspiel Spaß haben. Kleine Helden hat einen viel geringeren Nerd-Faktor, als – zum Beispiel – Munchkin und seine vielen Ableger.

Das Spiel für Leute mit Zeit und Geduld ist Im Wandel der Zeiten – ebenfalls bei Pegasus erschienen. Vorbild ist hier eindeutig das Brett- und Computerspiel Civilization. Trotzdem bleibt Im Wandel der Zeiten vollkommen eigenständig. Sobald man sich durch die Regeln gearbeitet hat und die Zusammenhänge versteht, wird das Spiel schneller und gewinnt auch an Spielspaß.

In Zusammenarbeit mit Erdenstern hat Prometheus Games die CD Ruf der Titanen als Soundtrack zu Elyrion auf den Markt gebracht. Das Teil ist richtig gut und eignet sich auch für andere Systeme. Die Tracks sind natürlich fantasylastig – diesen Schwerpunkt sollte man unbedingt beachten. Aber selbst fernab einer gepflegten Rollenspielrunde ist die Musik richtig gut und macht Laune. Auch mal nebenbei zu einem guten Fantasyroman sehr unterhaltsam. In Zusammenarbeit mit Prometheus Games bietet der sfbasar.de übrigens ein Gewinnspiel zu Opus Anima an.

Weniger für die Ohren, aber für die Augen ist MythBusters Volume 1 von Edel Records. Die Serie ist vielen sicher aus dem TV bekannt. Da laufen die Folgen auf RTL2 und die beiden ausgeflippten Typen Jamie Hyneman und Adam Savage stellen urbane Mythen auf den Kopf. Sehr unterhaltsam, aufschlussreich und lustig.

Nach den bewegten Bildern, kommen wir zu den dynamischen Bildern. Bei den Comics ist mir so einiges unter die Finger gekommen und das meiste Zeug ist gut – der Rest verdammt gut. Zu meinem Erstaunen war jedenfalls kein Fehlgriff dabei.

Den Anfang macht Siegfried Band 1 – Siegfried aus dem Hause Splitter. Hier wurde die Sage der Nibelungen weitgehend überarbeitet und grafisch hervorragend illustriert. Leider hat sich ein Zeichenfehler eingeschlichen, ansonsten hätte der Comic von mir das Prädikat „Perfekt“ verpasst bekommen – das hat der Comic aber nun leider doch verpasst.

Für Panini Comics habe ich etliche Titel rezensiert und dabei die ein oder andere alternative Comicwelt verfolgt. Es gibt da schon einige spannende Sachen.

Passend zum Film käme da erst einmal Wolverine: Waffe X. Der Comic hat schon einige Jahre auf dem Buckel, ist aber trotzdem verdammt spannend und zeigt Wolverine in seiner ursprünglichen Version. Als Fan ist der Comic eh ein Muss. Mit Wolverine 1 wird dagegen ein moderner Wolverine gezeigt ud beginnt eine neue Reihe bei Panini Comics. Auch sehr spannend, da hier eine weitere Alternative zum ursprünglichen Comic geboten wird.

In Ultimate Origins spielt Wolverine ebenfalls eine Rolle – diesmal noch ein wenig anders. Es dreht sich halt alles um das Ultimative Marveluniversum – hier scheint eh alles anders zu laufen. Sehr spannend, da die meisten Marvel-Superhelden einen gemeinsamen Background erhalten.

Den Abschluss bei den Comics bildet World of Warcraft – Aschenbringer. Erneut wird ein wichtiges Kapitel aus Warcraft und dem dazugehörigen MMORPG unter die Lupe genommen. Auch für Leute nett zu lesen, die sich nicht mit WoW beschäftigen.

So viel erst einmal zu den letzten Rezensionen. Die finden sich übrigens auf etlichen Seiten im Internet. Ich hinterlasse halt die ein oder andere Spur. Und egal wo – viel Spaß beim Lesen.

Es scheint die Sonne im Lenzmond

Langsam wird es warm, Zeit in meinem Blog den Rückblick auf den März zu wagen – da war es ja noch lausig kalt, fiel der Regen oder war gar die ganze Landschaft verschneit … brrr. Kein Wunder, dass ich Zeit und Muse fand ein paar Sachen zu erledigen.

Allem voran habe ich mir ein paar nette Filmchen angetan, die wirklich Spaß gemacht haben. Torchwood ist eine neue Serie, die auf RTL2 läuft. Ich habe mal kurz reingeschaut und fand die Synchronisation ganz passabel, allerdings habe ich mir die Pilotfolge Torchwood – Everything Changes im englischen Original angehört und bin von der Serie ganz angetan. Vor allem das Ambiente ist stimmig umgesetzt und die Figuren sind richtige Persönlichkeiten, mit Stärken und Schwächen.

Das gilt auch für die Helden aus Watchmen – Die Wächter. Ein erstklassiger Kinofilm, der mich hervorragend unterhielt. Auch hier waren es vor allem die Figuren und der künstlerische Ausdruck, die mich faszinierten. Ganz großes Kino. Ich habe flugs auch den passenden Comic Watchmen aus dem Hause Panini rezensiert. Keine Frage, es gibt da schon Unterschiedes,, aber beides ist für mich einfach nur Kult. Meine Damen und Herren, das muss man gesehen, gelesen und genossen haben.

Scheinbar mauser ich mich langsam zu einem Krimifan – jedenfalls finden immer wieder Krimis den Weg in meinen Briefkasten. So auch Hautnah – Die Methode Hill – Staffel 2, die mir großen Spaß bereitet hat. Auch hier ein erstklassiges Charakterspiel und durchdachte Fälle, wie ich sie mag. Es gibt Sachen, die machen einfach nur Spaß.

Spaß machen natürlich auch Spiele und mit meiner Rezension zu Dungeons & Dragons Spielleiterhandbuch schließe ich die bei Feder & Schwert erschienen deutschsprachigen Regelwerke ab. Schade, dass es da Probleme mit der Lizenz gab. Der Verlag hat sehr gute Arbeit geleistet und war eine Bereicherung für die Szene. Zum Buch sei gesagt, dass sich das Spiel selten wie D&D anfühlt, aber trotzdem sehr gut ist und große Spaß macht. Also ich spiele es gerne.

Passend zum Umbruch ist auch der Roman Vergessene Reiche – Die Büßerin – Das Opfer der Witwe erschienen, geschrieben von Lisa Smedman. Hier fliegen die Fetzen und am Ende hauchen zwei Götter ihr Leben aus. Mal sehen wie es mit der Trilogie weitergeht.

Ein besonders schickes Quellenbuch ist Cthulhu RSP – Malleus Monstrorum aus dem Hause Pegasus Press. Das Ding ist ein regelrechter Foliant und der Inhalt einfach erstklassig. Frank Heller – Kopf der deutschen Cthulhu-Redaktion bei Pegasus – liebt dieses Spiel offensichtlich sehr und seine Kollegen ebenfalls. Anders ist dieses detailverliebte Ding kaum zu erklären. Respekt!

Universal Music hat mit Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen die nächste Folge dieser Jungdetektivreihe auf den Markt gebracht. Diesmal ein Crossover mit Gabriel Burns. Klingt irgendwie merkwürdig, funktioniert aber tadellos. Eher enttäuschend war dagegen Don Harris – Psycho-Cop – Das Erbe der Wächter. Der Teil zuvor war richtig gut, aber nun sinkt die Qualität doch ab und es wird recht langweilig. Hoffentlich wird es da bald wieder besser.

Besser ist auf alle Fälle Sacred 2 – Der Schattenkrieger – Im Bann der Bestie von weirdoz*. Die Serie hat ja geradlinieg und überraschungsfrei begonnen, aber „Im Bann der Bestie“ wird Fantasy und Horror verdammt gut vermischt. Das Ding ist verdammt gut und der beste Teil bisher.

Bei den Spielen komme ich eher sporadisch zum Rezensieren, aber auch hier gibt es wieder was für die Krabbelkiste: Nancy Drew – Das Geheimnis der Mysterienritter von Majesco. Das Teil ist nun kein echter Knaller, aber gute Unterhaltung für kleines Geld. Macht jedenfalls Spaß und passt für Adventurespieler.

So weit und so gut der Überblick zu den Rezensionen aus meiner Feder. Meine Rollenspielbesprechungen finden sich zukünftig auch bei den Blutschwertern, allerdings nicht so aktuell wie in meinem Netzwerk oder auf Buchrezicenter.de. Ich muss ja auch die Zeit finden. Nun, dann mache ich mich mal daran mit den Titeln für die nächste Übersicht fertig zu werden …

Was geschah im Wolfsmond?

Nun, es hielt sich in scheinbaren Grenzen. Bei so viel Dingen um die Ohren, da kommt die ein oder andere Sache schon mal zu kurz.

Bei den Filmen habe ich einen wahren Marathon hingelegt. In einem Rutsch gab es Kommissarin Lund – das Verbrechen Box 1 und sofort Kommissarin Lund – das Verbrechen Box 2 hinterher. War sehr anstregend, aber auch sehr gut. Ein Verbrechen wird innerhalb von zehn Folgen aufgeklärt, die jeweils Spielfilmlänge haben. Nur das Ende, das fiel leider stark ab. Aber man kann selten alles haben.

Gespielt habe ich auch einiges. Erst einnmal auf dem Nintendo DS Toy Shop Tycoon (Majesco). Das Spiel ist jetzt nun kein Knaller, aber ganz nett für Zwischendurch. Richtig witzig und launig ist aber vor allem Munchkin Freibeuter (Pegasus Spiele). Okay, ich liebe Rollenspiele und da trifft Munchkin genau den richtigen Nerv – aber es ist trotzdem absolut lustig. Das Problem sind die Akzente. Französisch bekomme ich ja noch hin, aber plappern wie Rudi Carrell? Da braucht man Übung.

Bei den Büchern gibt es einige nette Sachen im Rollenspielbereich. Für kurz mal ein oder zwei Abenteuer zwischendurch eignet sich Ratten! hervorragend. Als Mitglied einer Rotte macht man die Rattenburg unsicher, ein großes und von seinen Erbauern verlassenes Kaufhaus. Das Spiel stammt vom Projekt Kopfkino und wurde von Prometheus Games gedruckt. Derzeit bin ich unter der Woche Rattenmeister und muss sagen, das Spiel kommt gut an. Das Regelwerk taugt allerdings kaum für Kampagnen und hat einige Schwächen, deswegen haben wir die meisten Zusatzregeln aus Ratten!! übernommen. Die Tage stelle ich mein Abenteur mal auf Taysals Abenteuerland zum Download bereit. Ratten! regt auch zum Ausprobieren neuer und alter Erzähltechniken an. Launig eben.

Düsterer und pahntastischer geht es mit dem Magazin Cthuloide Welten Ausgabe 15 aus dem Verlag Pegasus zu. Herausgeber Frank Heller und seine Redaktion stellen da einiges auf die Beine, um dem Mythos gerecht zu werden. Vor allem das Niveau der Artikel und des Magazins sind unschlagbar. Respekt, Herr Heller!

Jetzt wird es genau so düster und ebenso futuristisch. Die Rede ist vom Warhammer-40.000-Rollenspiel Schattenjäger. In einer düsteren Zukunft tritt der Mensch gegen unzählige Gefahren an und alleine der Imperator steht ihm bei. Und in dessen Auftrag sorgt die Inquisition für Ruhe und Ordnung. Und die Spieler spielen eben diese Inquisitoren. Die englische Ausgabe durfte ich bereits als Spieler erleben und mein Charakter gar überleben. Mit dem deutschen Regelwerkals Basis plane ich für 2009 eine eigene kleine Kampagne. Eventuell mache ich ein kleines Feature dazu. Schaun wir mal …