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Es scheint die Sonne im Lenzmond

Langsam wird es warm, Zeit in meinem Blog den Rückblick auf den März zu wagen – da war es ja noch lausig kalt, fiel der Regen oder war gar die ganze Landschaft verschneit … brrr. Kein Wunder, dass ich Zeit und Muse fand ein paar Sachen zu erledigen.

Allem voran habe ich mir ein paar nette Filmchen angetan, die wirklich Spaß gemacht haben. Torchwood ist eine neue Serie, die auf RTL2 läuft. Ich habe mal kurz reingeschaut und fand die Synchronisation ganz passabel, allerdings habe ich mir die Pilotfolge Torchwood – Everything Changes im englischen Original angehört und bin von der Serie ganz angetan. Vor allem das Ambiente ist stimmig umgesetzt und die Figuren sind richtige Persönlichkeiten, mit Stärken und Schwächen.

Das gilt auch für die Helden aus Watchmen – Die Wächter. Ein erstklassiger Kinofilm, der mich hervorragend unterhielt. Auch hier waren es vor allem die Figuren und der künstlerische Ausdruck, die mich faszinierten. Ganz großes Kino. Ich habe flugs auch den passenden Comic Watchmen aus dem Hause Panini rezensiert. Keine Frage, es gibt da schon Unterschiedes,, aber beides ist für mich einfach nur Kult. Meine Damen und Herren, das muss man gesehen, gelesen und genossen haben.

Scheinbar mauser ich mich langsam zu einem Krimifan – jedenfalls finden immer wieder Krimis den Weg in meinen Briefkasten. So auch Hautnah – Die Methode Hill – Staffel 2, die mir großen Spaß bereitet hat. Auch hier ein erstklassiges Charakterspiel und durchdachte Fälle, wie ich sie mag. Es gibt Sachen, die machen einfach nur Spaß.

Spaß machen natürlich auch Spiele und mit meiner Rezension zu Dungeons & Dragons Spielleiterhandbuch schließe ich die bei Feder & Schwert erschienen deutschsprachigen Regelwerke ab. Schade, dass es da Probleme mit der Lizenz gab. Der Verlag hat sehr gute Arbeit geleistet und war eine Bereicherung für die Szene. Zum Buch sei gesagt, dass sich das Spiel selten wie D&D anfühlt, aber trotzdem sehr gut ist und große Spaß macht. Also ich spiele es gerne.

Passend zum Umbruch ist auch der Roman Vergessene Reiche – Die Büßerin – Das Opfer der Witwe erschienen, geschrieben von Lisa Smedman. Hier fliegen die Fetzen und am Ende hauchen zwei Götter ihr Leben aus. Mal sehen wie es mit der Trilogie weitergeht.

Ein besonders schickes Quellenbuch ist Cthulhu RSP – Malleus Monstrorum aus dem Hause Pegasus Press. Das Ding ist ein regelrechter Foliant und der Inhalt einfach erstklassig. Frank Heller – Kopf der deutschen Cthulhu-Redaktion bei Pegasus – liebt dieses Spiel offensichtlich sehr und seine Kollegen ebenfalls. Anders ist dieses detailverliebte Ding kaum zu erklären. Respekt!

Universal Music hat mit Point Whitmark – Die fiebrigen Tränen die nächste Folge dieser Jungdetektivreihe auf den Markt gebracht. Diesmal ein Crossover mit Gabriel Burns. Klingt irgendwie merkwürdig, funktioniert aber tadellos. Eher enttäuschend war dagegen Don Harris – Psycho-Cop – Das Erbe der Wächter. Der Teil zuvor war richtig gut, aber nun sinkt die Qualität doch ab und es wird recht langweilig. Hoffentlich wird es da bald wieder besser.

Besser ist auf alle Fälle Sacred 2 – Der Schattenkrieger – Im Bann der Bestie von weirdoz*. Die Serie hat ja geradlinieg und überraschungsfrei begonnen, aber „Im Bann der Bestie“ wird Fantasy und Horror verdammt gut vermischt. Das Ding ist verdammt gut und der beste Teil bisher.

Bei den Spielen komme ich eher sporadisch zum Rezensieren, aber auch hier gibt es wieder was für die Krabbelkiste: Nancy Drew – Das Geheimnis der Mysterienritter von Majesco. Das Teil ist nun kein echter Knaller, aber gute Unterhaltung für kleines Geld. Macht jedenfalls Spaß und passt für Adventurespieler.

So weit und so gut der Überblick zu den Rezensionen aus meiner Feder. Meine Rollenspielbesprechungen finden sich zukünftig auch bei den Blutschwertern, allerdings nicht so aktuell wie in meinem Netzwerk oder auf Buchrezicenter.de. Ich muss ja auch die Zeit finden. Nun, dann mache ich mich mal daran mit den Titeln für die nächste Übersicht fertig zu werden …

Was geschah im Wolfsmond?

Nun, es hielt sich in scheinbaren Grenzen. Bei so viel Dingen um die Ohren, da kommt die ein oder andere Sache schon mal zu kurz.

Bei den Filmen habe ich einen wahren Marathon hingelegt. In einem Rutsch gab es Kommissarin Lund – das Verbrechen Box 1 und sofort Kommissarin Lund – das Verbrechen Box 2 hinterher. War sehr anstregend, aber auch sehr gut. Ein Verbrechen wird innerhalb von zehn Folgen aufgeklärt, die jeweils Spielfilmlänge haben. Nur das Ende, das fiel leider stark ab. Aber man kann selten alles haben.

Gespielt habe ich auch einiges. Erst einnmal auf dem Nintendo DS Toy Shop Tycoon (Majesco). Das Spiel ist jetzt nun kein Knaller, aber ganz nett für Zwischendurch. Richtig witzig und launig ist aber vor allem Munchkin Freibeuter (Pegasus Spiele). Okay, ich liebe Rollenspiele und da trifft Munchkin genau den richtigen Nerv – aber es ist trotzdem absolut lustig. Das Problem sind die Akzente. Französisch bekomme ich ja noch hin, aber plappern wie Rudi Carrell? Da braucht man Übung.

Bei den Büchern gibt es einige nette Sachen im Rollenspielbereich. Für kurz mal ein oder zwei Abenteuer zwischendurch eignet sich Ratten! hervorragend. Als Mitglied einer Rotte macht man die Rattenburg unsicher, ein großes und von seinen Erbauern verlassenes Kaufhaus. Das Spiel stammt vom Projekt Kopfkino und wurde von Prometheus Games gedruckt. Derzeit bin ich unter der Woche Rattenmeister und muss sagen, das Spiel kommt gut an. Das Regelwerk taugt allerdings kaum für Kampagnen und hat einige Schwächen, deswegen haben wir die meisten Zusatzregeln aus Ratten!! übernommen. Die Tage stelle ich mein Abenteur mal auf Taysals Abenteuerland zum Download bereit. Ratten! regt auch zum Ausprobieren neuer und alter Erzähltechniken an. Launig eben.

Düsterer und pahntastischer geht es mit dem Magazin Cthuloide Welten Ausgabe 15 aus dem Verlag Pegasus zu. Herausgeber Frank Heller und seine Redaktion stellen da einiges auf die Beine, um dem Mythos gerecht zu werden. Vor allem das Niveau der Artikel und des Magazins sind unschlagbar. Respekt, Herr Heller!

Jetzt wird es genau so düster und ebenso futuristisch. Die Rede ist vom Warhammer-40.000-Rollenspiel Schattenjäger. In einer düsteren Zukunft tritt der Mensch gegen unzählige Gefahren an und alleine der Imperator steht ihm bei. Und in dessen Auftrag sorgt die Inquisition für Ruhe und Ordnung. Und die Spieler spielen eben diese Inquisitoren. Die englische Ausgabe durfte ich bereits als Spieler erleben und mein Charakter gar überleben. Mit dem deutschen Regelwerkals Basis plane ich für 2009 eine eigene kleine Kampagne. Eventuell mache ich ein kleines Feature dazu. Schaun wir mal …