Der Brachmond und die Rosenblüten

Der Juni (umgangssprachlich auch Juno) ist bekannt für seine Rosenpracht, die warmen Tage, die angenehme Sonne, munteres Grillen auf Balkonien und Vorfreude auf die Sommerferien. Na ja, wenigtens die ein oder andere Sache gab es wirklich – da will ich nicht meckern.

Bei bei besprochenen Titeln stand vor allem das Spiel im Mittelpunkt und bildete somit einen Schwerpunkt. Den munteren Reigen eröffnet das Brettspiel Top Race (aus dem Hause Pegasus), bei dem man in den Rennzirkus einsteigen kann und mit Boliden über verschiedenen Strecken heizen kann. Das Spiel ist schnell erklärt, schnell gespielt und macht großen Spaß.

Ebenfalls von Pegasus ist auch Kleine Helden 2: Verstärkung, mit dem man seine Kleine Helden ordentlich verstärken kann. Außerdem bekommen sie nun richtige Aufträge und könne NSCs anwerben. Für Rollenspieler eine lustige Sache, aber auch alle anderen Spieler können mit dem Kartenspiel Spaß haben. Kleine Helden hat einen viel geringeren Nerd-Faktor, als – zum Beispiel – Munchkin und seine vielen Ableger.

Das Spiel für Leute mit Zeit und Geduld ist Im Wandel der Zeiten – ebenfalls bei Pegasus erschienen. Vorbild ist hier eindeutig das Brett- und Computerspiel Civilization. Trotzdem bleibt Im Wandel der Zeiten vollkommen eigenständig. Sobald man sich durch die Regeln gearbeitet hat und die Zusammenhänge versteht, wird das Spiel schneller und gewinnt auch an Spielspaß.

In Zusammenarbeit mit Erdenstern hat Prometheus Games die CD Ruf der Titanen als Soundtrack zu Elyrion auf den Markt gebracht. Das Teil ist richtig gut und eignet sich auch für andere Systeme. Die Tracks sind natürlich fantasylastig – diesen Schwerpunkt sollte man unbedingt beachten. Aber selbst fernab einer gepflegten Rollenspielrunde ist die Musik richtig gut und macht Laune. Auch mal nebenbei zu einem guten Fantasyroman sehr unterhaltsam. In Zusammenarbeit mit Prometheus Games bietet der sfbasar.de übrigens ein Gewinnspiel zu Opus Anima an.

Weniger für die Ohren, aber für die Augen ist MythBusters Volume 1 von Edel Records. Die Serie ist vielen sicher aus dem TV bekannt. Da laufen die Folgen auf RTL2 und die beiden ausgeflippten Typen Jamie Hyneman und Adam Savage stellen urbane Mythen auf den Kopf. Sehr unterhaltsam, aufschlussreich und lustig.

Nach den bewegten Bildern, kommen wir zu den dynamischen Bildern. Bei den Comics ist mir so einiges unter die Finger gekommen und das meiste Zeug ist gut – der Rest verdammt gut. Zu meinem Erstaunen war jedenfalls kein Fehlgriff dabei.

Den Anfang macht Siegfried Band 1 – Siegfried aus dem Hause Splitter. Hier wurde die Sage der Nibelungen weitgehend überarbeitet und grafisch hervorragend illustriert. Leider hat sich ein Zeichenfehler eingeschlichen, ansonsten hätte der Comic von mir das Prädikat „Perfekt“ verpasst bekommen – das hat der Comic aber nun leider doch verpasst.

Für Panini Comics habe ich etliche Titel rezensiert und dabei die ein oder andere alternative Comicwelt verfolgt. Es gibt da schon einige spannende Sachen.

Passend zum Film käme da erst einmal Wolverine: Waffe X. Der Comic hat schon einige Jahre auf dem Buckel, ist aber trotzdem verdammt spannend und zeigt Wolverine in seiner ursprünglichen Version. Als Fan ist der Comic eh ein Muss. Mit Wolverine 1 wird dagegen ein moderner Wolverine gezeigt ud beginnt eine neue Reihe bei Panini Comics. Auch sehr spannend, da hier eine weitere Alternative zum ursprünglichen Comic geboten wird.

In Ultimate Origins spielt Wolverine ebenfalls eine Rolle – diesmal noch ein wenig anders. Es dreht sich halt alles um das Ultimative Marveluniversum – hier scheint eh alles anders zu laufen. Sehr spannend, da die meisten Marvel-Superhelden einen gemeinsamen Background erhalten.

Den Abschluss bei den Comics bildet World of Warcraft – Aschenbringer. Erneut wird ein wichtiges Kapitel aus Warcraft und dem dazugehörigen MMORPG unter die Lupe genommen. Auch für Leute nett zu lesen, die sich nicht mit WoW beschäftigen.

So viel erst einmal zu den letzten Rezensionen. Die finden sich übrigens auf etlichen Seiten im Internet. Ich hinterlasse halt die ein oder andere Spur. Und egal wo – viel Spaß beim Lesen.

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