Der September 1974 war einfach nur geil

Warum? Weil damals ein Taysal das Licht der Welt erblickte. Ansonsten fand damals in der BRD kein Ereignis statt, über das berichtet werden sollte. Jedenfalls gibt es keinen Eintrag bei Wikipedia. War wohl Sommerpause im Ländle. Jedenfalls gibt es da was passendes für die Ohren von den Beach Boys: All Summer Long!

Nachdem sämtliche Klarheiten aus dem Weg geschafft wurden, leite ich flugs über zur monatlichen Rezensionsrückblick. Der sollte ja fertig werden, bevor der Monat endet. Und wie immer geht es mit einem Mausklick zur Rezension (Benutze Maus mit Computer – Benutze Cursor mit Link – Benutze Augen mit Rezension).

Den Anfang macht der Bereich Spiele, der sich aus dem Pegasus Spiel Quest – Zeit der Helden: Angriff der Orks und dem Deadalic-Adventure A New Beginning zusammensetzt. Ersteres bietet ein günstiges Brettrollenspiel, mit dem Einsteiger an die komplexen, großen Rollenspiele herangeführt werden. Allerdings sind die Herausforderungen ganz schön knackig. Letzteres Spiel ist neu auf dem Markt und bietet eine wunderbare Öko-Science-Fiction-Story in Comicgrafik, mit ganz besonderen Figuren. Das Spiel hat nur kleine Schwächen, die vernachlässigbar sind.

Hörspiele und – bücher liegen für den September keine vor. Die befinden sich alle noch in der Mache und werden wohl die nächsten Wochen rausgehauen. Dafür gibt es Neues bei den Büchern. Aus dem Verlag Mischwesen kommt Reifkalte Nächte durchwacht daher, der Gedichtband eines ambitionierten Schreibers. Leider sind Gedichte eine spezielle Sache und fast immer brotlose Kunst, zudem ist die Aufmachung des Buchs einfach nur mies.

Sehr viel professioneller ist dagegen Traveller: Roboter aus dem Hause 13Mann. Es handelt sich um die erste deutsche Produktion für die Reihe – und die ist sehr gelungen. Das gilt – wie meistens – auch für die Bücher von Pegasus Press. Diesmal handelt es sich um Shadowrun 4, die Neuauflage des Grundregelwerks. Die alte Auflage der 4. Edition stammte noch von Fanpro und war lausig. Das Pegasus-Buch ist dagegen ein Goldstück. Ein Goldstück ist auch Arkham – Hexenstadt am Miskatonic, vor allem für Cthulhuspieler und Leute mit einem Hang zum Detail. Es ist jedenfalls verdammt gutes Quellenmaterial und lädt dazu ein, eine ganze Kampagne in der Stadt anzusiedeln.

Bei den Filmen war ich ein wenig fleißiger, aber da gab es auch viel gutes Zeug. Den Anfang macht von Ascote Elite Gene Roddenberry’s Andromeda – Staffel 4.2. Ich mag zwar keine geteilten Staffelboxen, aber ich liebe diese Serie. Das liegt vor allem an dem Hochglanz, dem coolen Style, dem tollen Humor und dem Brüstefaktor. Vermutlich besitzt nur das Playboy Mansion einen höheren Faktor.

Mit viel weniger Brüsten kommt Verbieten verboten! daher, ein lateinamerikanischer Film der von Icestorm Revolution vertrieben wird. Ein packendes Sozialdrama und ein schöner Blick in einen anderen Kulturkreis. Den bietet auch L. A. Heat – Staffel 1 (Edel Germany), die Actionserie aus den letzten 80er Jahren. Es ist schon merkwürdig zu sehen, was mal als cool galt und wie platt einige Sachen waren. Trotzdem ist die Serie Kult, vielleicht gerade wegen der platten Coolness.

Serien werden heute einfach anders konzipiert, der Zuschauer ist ja auch klüger geworden. Ein Vertreter einer modernen und packenden Serie ist FlashForward – Die komplette Serie aus den ABC Studios. Die Serie sollte so erfolgreich werden wie es LOST war, aber das misslang. Es lag vor allem an dem lahmen Mittelteil. Die Serie wurde nach der ersten Staffel beendet, doch halten sich hartnäckig die Gerüchte, es könnte eine Fortsetzung geben. Immerhin lief die Serie international doch recht erfolgreich und fand ihre Fans.

Fans hat sicherlich auch John Travolta, der in From Paris with Love einen knallharten Actionhelden mimt. Der Film erschien bei Universum und erinnert stark an Luc Bessons 96 Hours. Er ist jedenfalls eine Empfehlung wert, vor allem wegen der schnodderigen Art Wax‘.

Ein ganz anderes Thema liegt The Last Giants zugrunde. es handelt sich um eine Dokumentation über Wale und den Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind. Die Doku wird von KSM vertrieben und bietet starke, schöne und auch erschreckende Bilder und Informationen. Sie ist auf jeden Fall einen Blick wert.

Das war es erst einmal an Rezensionen für diese Mal. Bis dann …

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